Darum geben die Ölpreise vor dem Wochenende etwas nach
Die Ölpreise haben am Freitag etwas nachgegeben.
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Zuletzt kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent 73,65 US-Dollar. Das waren 14 Cent weniger als am Vortag. Der Preis für ein Fass der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) fiel um 18 Cent auf 71,74 Dollar.
Nach deutlichen Preisabschlägen zu Wochenbeginn und Aufschlägen im Wochenverlauf liegen die Ölpreise aktuell in etwa dort, wo sie vor einer Woche notiert haben. Zugleich liegen sie klar unter ihren Anfang Juli erreichten mehrjährigen Höchstständen. Am Freitag fehlten dem Handel Impulse.
Für Belastung hatte zuletzt die rapide Verbreitung der ansteckenderen Delta-Variante des Coronavirus gesorgt. Die Ausbreitung in vielen Ländern lässt Ängste vor neuen Beschränkungen des öffentlichen Lebens aufkommen, die auf der wirtschaftlichen Entwicklung und der Rohölnachfrage lasten würden.
Allerdings ließen sich die Finanzmärkte letztlich von derartigen Sorgen nicht lange plagen. Die im Verlauf der Woche erholten Aktienkurse sorgten auch am Ölmarkt für Zuversicht.
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NEW YORK/LONDON (dpa-AFX)
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