Ölpreise steigen - die Gründe
Die Ölpreise sind am Donnerstag gestiegen und haben damit an die Kurserholung vom Vortag angeknüpft.
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Nachdem sie im frühen Handel noch leicht gesunken waren, drehten sie bis zum Nachmittag in die Gewinnzone. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Dezember kostete zuletzt 73,26 US-Dollar. Das waren 71 Cent mehr als am Vortag. Der Preis für ein Barrel der US-Sorte WTI stieg um 93 Cent auf 69,54 Dollar.
Die Ölpreise haben damit ihre Erholung vom Vortag nach einem kräftigen Kursrutsch zu Beginn der Woche fortgesetzt. Zuletzt hatte ein überraschender Rückgang der Ölreserven in den USA den Ölpreise Auftrieb verliehen. Am Mittwoch war bekannt geworden, dass US-Lagerbestände an Rohöl in der vergangenen Woche um 0,5 Millionen auf 425,5 Millionen Barrel gesunken waren. Analysten hatten einen Anstieg um 1,8 Millionen Barrel erwartet.
Nach Einschätzung von Marktbeobachtern richtet sich das Interesse der Anleger generell wieder stärker auf Fundamentaldaten. Allerdings bleiben auch die geopolitischen Risiken im Nahen Osten ein bestimmendes Thema am Ölmarkt. Zuletzt sind Bemühungen um eine Waffenruhe zwischen Israel und der Hisbollah im Libanon etwas stärker in den Fokus gerückt.
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NEW YORK/LONDON (dpa-AFX)
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