Darum setzen Konjunkturdaten die Ölpreise unter Druck
Die Ölpreise haben am Freitag ihre Kursverluste im Tagesverlauf ausgeweitet.
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Schwache Konjunkturdaten und ein aufwertender US-Dollar belasteten die Preise. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent kostete am Nachmittag 43,67 Dollar. Das waren 1,23 Dollar weniger als am Vortag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) fiel um 1,28 Dollar auf 41,54 Dollar.
Wirtschaftsdaten aus der Eurozone enttäuschten und zeichneten ein trübes Konjunkturbild. Die Einkaufsmanagerindizes, eine Unternehmensumfrage, verschlechterten sich deutlich. Volkswirte begründeten den Rückschlag mit steigenden Corona-Infektionen. Eine schleppende Erholung würde auch die Nachfrage nach Rohöl dämpfen.
Für zusätzliche Belastung sorgte der steigende US-Dollar. Die Entwicklung verteuert Rohöl für Käufer außerhalb des Dollarraums, weil der Rohstoff in der amerikanischen Währung gehandelt wird. Besser als erwartet ausgefallene Zahlen vom US-Häusermarkt stützten in diesem Umfeld die Ölpreise nicht.
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NEW YORK/LONDON (dpa-AFX)
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