Warum die Ölpreise deutlich nachgeben
Die Ölpreise sind am Donnerstag deutlich gefallen.
Werte in diesem Artikel
Nachdem die Notierungen im frühen Handel nur leicht unter Druck gestanden hatten, weiteten sie die Verluste im Verlauf deutlich aus. Ein Barrel (159 Liter) Rohöl der Referenzsorte Brent mit Lieferung im Oktober wurde zuletzt bei 86,75 Dollar gehandelt und damit 2,5 Prozent tiefer als am Vortag.
Die Notierungen am Ölmarkt haben damit einen großen Teil der Gewinne im Wochenverlauf wieder abgegeben. Seit Montag hat sich Rohöl aus der Nordsee der Sorte Brent aber immer noch um fast zwei Dollar je Barrel verteuert, nachdem weiterhin kein Ende des Iran-Kriegs in Sicht ist.
Zwischen den USA und dem Iran gibt es keinen Durchbruch. Zuletzt wurden Pläne des Iran bekannt, für die Durchfahrt der Straße von Hormus künftig eine Gebühr zu kassieren, auf die von passierenden Schiffen verursachten Umweltschäden.
Nach Einschätzung Anlagestrategen des dänischen Online-Handelshauses Saxo Markets ist immer wieder mit deutlichen Kursschwankungen am Ölmarkt zu rechnen. Solange die diplomatischen Bemühungen zur Wiederöffnung der Straße von Hormus keine Erfolge zeigen, dürfte dies "ein bestimmendes Merkmal bleiben".
Zuletzt haben Prognosen der Internationalen Energieagentur (IEA) und der Organisation erdölexportierender Länder (Opec) gezeigt, dass die höheren Ölpreise die Nachfrage auf dem Weltmarkt bremsen.
NEW YORK/LONDON (dpa-AFX)
Ausgewählte Hebelprodukte auf Ölpreis (Brent)
Mit Knock-outs können spekulative Anleger überproportional an Kursbewegungen partizipieren. Wählen Sie einfach den gewünschten Hebel und wir zeigen Ihnen passende Open-End Produkte auf Ölpreis (Brent)
Der Hebel muss zwischen 2 und 20 liegen
Bildquellen: sacura / Shutterstock.com, 3Dsculptor / Shutterstock.com
