Iran-Verhandlungen belasten

Darum erholen sich die Ölpreise etwas von ihren Verlusten


Darum erholen sich die Ölpreise etwas von ihren Verlusten

Die Ölpreise haben sich am Dienstag von zwischenzeitlichen Kursverlusten erholt.

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Zuletzt kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent 68,57 US-Dollar. Das waren 10 Cent mehr als am Montag. Der Preis für ein Barrel der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) fiel um 1 Cent auf 66,04 Dollar.

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Ein großes Thema am Ölmarkt bleiben die laufenden Verhandlungen über das iranische Atomprogramm. Dies hatte die Ölpreise vorübergehend belastet. Es geht um die Zukunft des Abkommens, das die USA unter der Präsidentschaft Donald Trumps verlassen hatten und Iran anschließend nur noch in Teilen erfüllt hat. Sollte das Abkommen wiederbelebt werden, könnte dies zur Aufhebung von Sanktionen gegen den Iran und einem steigenden Ölangebot aus dem Opec-Land führen. Dieses Szenario belastet derzeit die Rohölpreise.

Die Experten der Commerzbank sind jedoch skeptisch, dass eine Einigung bevorsteht. Das Zeitfenster bis zu den iranischen Präsidentschaftswahlen im Juni erscheine zu knapp, heißt es in einem Kommentar vom Dienstag. Hintergrund ist, dass eine Einigung inmitten der Präsidentschaftswahlen schwierig sein dürfte und danach stark vom Ausgang der Wahl abhängt.

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NEW YORK/LONDON (dpa-AFX)

Bildquellen: William Potter / Shutterstock.com

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