Konjunkturentwicklung

Warum die Ölpreise auf den tiefsten Stand seit Ende August fallen


Warum die Ölpreise auf den tiefsten Stand seit Ende August fallen

Die Ölpreise haben am Dienstag im Handelsverlauf anfängliche Verluste ausgeweitet.

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Rohstoffe

104.98 USD 1.90 USD 1.84 %

93.61 USD 1.45 USD 1.57 %

Im Tagestief sanken die Preise auf das niedrigste Niveau seit Ende August. Zuletzt kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Januar 82,59 US-Dollar. Das waren 2,59 Dollar weniger als am Tag zuvor. Der Preis für ein Fass der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Lieferung im Dezember fiel um 2,46 Dollar auf 78,38 Dollar.

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Schon in den vergangenen Wochen sind die Ölpreise tendenziell gefallen. Ausschlaggebend sind neuerliche Sorgen über die globale Konjunkturentwicklung. Wirtschaftsdaten aus der weltgrößten Volkswirtschaft USA waren zuletzt eher schwach ausgefallen. Die zweitgrößte Wirtschaftsmacht China kämpft seit längerem mit einer Wachstumsschwäche. Zahlen vom chinesischen Außenhandel fielen am Dienstag durchwachsen aus und übten zusätzlichen Druck auf die Rohölpreise aus.

Hinzu kam ein aufwertender US-Dollar. Rohöl wird in Dollar gehandelt. Steigt der Dollarkurs, wird der Ölkauf für Interessenten aus anderen Währungsräumen rechnerisch teurer. Dieser Effekt lastet häufig auf der Ölnachfrage und lässt die Preise fallen.

Der Krieg zwischen Israel und der Hamas spielt am Rohölmarkt nach wie vor eine große Rolle. Eine Ausweitung des Konflikts in der ölreichen Region des Nahen Ostens gilt als erhebliches Risiko. Allerdings ist eine solche Ausweitung bisher ausgeblieben, weshalb die Risikoaufschläge am Ölmarkt zuletzt gesunken sind.

/jsl/he

NEW YORK/LONDON (dpa-AFX)

Bildquellen: Mindscape studio / Shutterstock.com, William Potter / Shutterstock.com

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