Darum sinken die Ölpreise nach mehrjährigen Höchstständen
Die Ölpreise sind am Montag etwas gefallen.
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Zuletzt kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent 71,57 US-Dollar. Das waren 32 Cent weniger als am Freitag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) sank um 35 Cent auf 69,27 Dollar.
Zeitweise war der WTI-Preis erstmals seit Oktober 2018 auf 70 Dollar gestiegen. Brent kostet zurzeit annähernd so viel wie zuletzt vor gut zwei Jahren.
Am Markt wurden die jüngsten Verluste mit einer Gegenbewegung aufgrund von Gewinnmitnahmen begründet. Auch für die Rohstoffexperten der Commerzbank kommen die Preisabschläge angesichts der Gewinne in den letzten Wochen nicht überraschend. "Der Rückenwind, den die Ölpreise aktuell von nahezu allen Seiten erhalten, bleibt weiter stark", heißt es in einem Marktkommentar.
Getrieben werden die Erdölpreise vor allem durch die Aussicht auf eine kräftige konjunkturelle Erholung auf Grundlage fortschreitender Corona-Impfungen. In den USA, China und weiten Teilen Europas hat sich die Virus-Situation deutlich entschärft. In anderen großen Ländern wie Indien oder Brasilien bleibt die Lage hingegen angespannt. Aber selbst in Indien wurden die Corona-Beschränkungen zuletzt etwas gelockert.
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SINGAPUR (dpa-AFX)
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