Deshalb legen die Ölpreise leicht zu
Die Ölpreise sind am Donnerstag leicht gestiegen.
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Nachdem sie im frühen Handel noch gefallen waren, drehten sie bis zuletzt in die Gewinnzone. Die Kursbewegungen hielten sich im Tagesverlauf in vergleichsweise engen Grenzen.
Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent kostete 65,43 US-Dollar. Das waren elf Cent mehr als am Mittwoch. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) stieg um ebenfalls elf Cent auf 61,46 Dollar.
Am Mittwoch hatte das US-Energieministerium einen für Analysten überraschenden Anstieg der amerikanischen Rohölvorräte gemeldet. Dies hatte zunächst für etwas Preisdruck am Ölmarkt gesorgt, da steigende Reserven auf einen Angebotsüberhang hindeuten.
Rohstoffexperte Eugen Weinberg von der Commerzbank verwies allerdings auf die Benzinnachfrage in den USA. Laut jüngsten Daten der US-Regierung war diese in der vergangenen Woche gestiegen und erreichte nach Einschätzung von Weinberg das höchste Niveau seit dem vergangenen Sommer.
/jkr/he
NEW YORK/LONDON (dpa-AFX)
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