OPEC+ hält trotz Corona-Sorgen an Produktionssteigerung fest
Die Öl-Allianz Opec+ will trotz steigender Corona-Infektionen in Ländern wie Indien ab Mai wie geplant mehr Öl fördern.
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Das teilte die Gruppe aus 23 Staaten am Dienstagabend nach Online-Beratungen mit. Die Exportländer hatten Anfang April angekündigt, wegen der sich aufhellenden Weltkonjunktur ihre restriktive Förderpolitik zu lockern.
Die beteiligten Ölminister betonten am Dienstag, dass "Covid-19-Fälle in etlichen Ländern trotz Impfkampagnen zunehmen, und dass dieser Wiederanstieg die Erholung der Wirtschaft und des Ölbedarfs beeinträchtigen könnte". Man werde dennoch an den Lockerungen festhalten, den Markt jedoch genau im Blick behalten. Am 1. Juni will die Opec+ in einer Sitzung ihre Förderpolitik erneut unter die Lupe nehmen.
Die Allianz, die von Saudiarabien und Russland dominiert wird, hat bei der weltweiten Ölversorgung einen Anteil von rund 45 Prozent. Sie hatte ihre Produktion im Vorjahr gedeckelt und damit auf die coronabedingt schwache Nachfrage und sinkende Preise reagiert. Von Mai bis Juli sollen nun schrittweise rund 2,1 Millionen Barrel (159 Liter) pro Tag zusätzlich gepumpt werden.
WIEN (dpa-AFX)
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