Ölpreise gefallen - Hoffnung auf Entspannung in Nahost


LONDON (dpa-AFX) - Die Ölpreise sind am Montag mit den Anzeichen für eine mögliche Entspannung im Iran-Krieg deutlich gefallen. Der Preis für ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Juli fiel auf 98,55 US-Dollar. Damit sank die Referenzsorte um 4,99 Prozent.

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Inmitten von Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran reist eine iranische Delegation in die katarische Hauptstadt Doha. Wie die iranische Nachrichtenagentur Irib mitteilte, wollen der iranische Verhandlungsführer und Parlamentssprecher Mohammed Bagher Ghalibaf sowie Außenminister Abbas Araghtschi die Führung Katars über Einzelheiten der Verhandlungen mit den USA informieren.

Die Vereinigten Staaten stehen nach Angaben von Präsident Donald Trump in den Bemühungen um ein Ende des Iran-Kriegs kurz vor einem Rahmenabkommen mit Teheran und der Wiederöffnung der Straße von Hormus. Es sei "weitgehend" ausgehandelt, schrieb Trump am Wochenende auf der Plattform Truth Social.

Er dämpfte jedoch Hoffnungen auf einen schnellen Durchbruch. "Die Verhandlungen verlaufen geordnet und konstruktiv, und ich habe meine Vertreter angewiesen, beim Deal nichts zu überstürzen, da die Zeit auf unserer Seite ist", schrieb Trump auf Truth Social mit Blick auf den Stand der Verhandlungen über ein Rahmenabkommen.

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Wegen der kriegerischen Auseinandersetzung am Persischen Golf war der Ölpreis in diesem Jahr zwischenzeitlich auf ein Hoch bei etwas mehr als 126 Dollar geklettert. Vor Kriegsbeginn Ende Februar hatte der Ölpreis noch bei gut 70 Dollar gelegen. Entscheidend für die Ölpreise ist die Beendigung der faktischen Schließung der Straße von Hormus./jsl/he

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