Ukraine im Fokus

Ölpreise sacken auf tiefsten Stand seit 2021 ab - die Gründe


Ölpreise sacken auf tiefsten Stand seit 2021 ab - die Gründe

Die Ölpreise sind am Dienstag auf den tiefsten Stand seit 2021 gefallen.

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Der Preis für ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Februar gab um 1,63 Dollar auf 58,93 US-Dollar nach. Der Preis für ein Barrel der US-Sorte WTI zur Lieferung im Januar fiel um 1,64 Dollar auf 55,18 Dollar.

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Am Markt fokussieren sich die Investoren auf die neuesten Entwicklungen in den Ukraine-Gesprächen. Sollte es zu einem Durchbruch und einer Lösung kommen, wird damit gerechnet, dass Beschränkungen für den Handel mit russischem Öl aufgehoben werden könnten. Dies würde die ohnehin vorhandene Situation von einem Überangebot an Öl weiter verschärfen.

US-Präsident Donald Trump sagte in Washington zu den Ukraine-Gesprächen, man sei jetzt "näher" als bisher an einer Lösung. Er habe Gespräche mit den Europäern und Selenskyj geführt. "Es scheint gut zu laufen." Zugleich schränkte der US-Präsident ein: "Das sagen wir schon seit langem, und es ist eine schwierige Angelegenheit."

Nach dem am Nachmittag veröffentlichten US-Arbeitsmarktbericht weiteten die Ölpreise ihre Verluste aus. Der Arbeitsmarktbericht fiel durchwachsen aus. Der Beschäftigungsanstieg fiel etwas höher als erwartet aus. Dies gilt allerdings auch für die Arbeitslosenquote, während sich die Stundenlöhne schwächer als prognostiziert entwickelten. Eine schwächelnde US-Wirtschaft würde auch die Nachfrage nach Rohöl dämpfen.

LONDON (dpa-AFX)

Bildquellen: vyp / Shutterstock.com, Istockphoto

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