US-Regierung setzt Strafzoll auf kanadisches Aluminium wieder aus


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WASHINGTON (dpa-AFX) - Einen Monat nach der Verhängung eines Strafzolls auf Aluminium-Importe aus Kanada hat die US-Regierung dessen Aussetzung angekündigt. Die Einfuhr von nicht-legiertem Rohaluminium aus Kanada sei hinreichend zurückgegangen, erklärte das Büro des US-Handelsbeauftragten am Dienstag zur Begründung des Schritts. Die zusätzliche Importgebühr von 10 Prozent des Warenwerts werde daher rückwirkend zum 1. September wieder ausgesetzt, hieß es weiter.

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Das Importvolumen werde regelmäßig überprüft werden. Sollten die Einfuhren die erwartete Menge von durchschnittlich gut 70 000 Tonnen pro Monat erneut übersteigen, könne der Zoll wieder eingeführt werden, erklärte der Handelsbeauftragte. Kanada hatte nach der Entscheidung im August Vergeltungszölle in gleicher Höhe angekündigt.

Unter Berufung auf die nationale Sicherheit hatte Trump 2018 Sonderzölle auf Stahl und Aluminium aus der ganzen Welt angekündigt. Jene auf kanadische Einfuhren waren jedoch im Mai 2019 wieder aufgehoben worden - unter der Bedingung, dass die Importe künftig nicht stark zunehmen dürften.

Der neue Zoll hatte im August für Ärger gesorgt, weil erst im Juli ein überarbeitetes nordamerikanisches Freihandelsabkommen (USMCA) in Kraft getreten war. Das Abkommen zwischen den USA, Kanada und Mexiko betrifft fast 500 Millionen Menschen./jbz/DP/fba

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