USA und EU streben Handelsabkommen zu kritischen Rohstoffen an


Von Andrew Duehren

WASHINGTON (Dow Jones)--Die USA und die Europäische Union machen Fortschritte bei der Ausarbeitung eines Handelsabkommens, das sich auf kritische Rohstoffe wie Lithium und Nickel konzentriert. Präsident Biden und die Präsidentin der Europäischen Kommission, Ursula von der Leyen, werden voraussichtlich am Freitag über das Vorhaben diskutieren, das die Abhängigkeit der USA und der EU von China verringern soll.

Werbung

Im Rahmen des Treffens im Weißen Haus wollten die USA und die EU die Aufnahme von Verhandlungen über die Bedingungen eines solchen Abkommens ankündigen, sagten Vertreter der USA und der EU. Die Gespräche über ein bilaterales Abkommen sind ein erster Schritt auf dem Weg zur Bildung eines Zusammenschlusses von Käufern kritischer Materialien, die für den Übergang zu sauberer Energie von zentraler Bedeutung sind.

Die Vorhaben zielen darauf ab, den Streit über US-Subventionen für Elektrofahrzeuge beizulegen und die Lieferketten für saubere Energie von China weg zu verlagern. Der sogenannte US Inflation Reduction Act sieht vor, dass Batterien von Elektrofahrzeugen größtenteils Mineralien aus den USA oder einem Land enthalten müssen, mit dem die USA ein Freihandelsabkommen geschlossen haben. Dies verärgerte enge Verbündete wie die EU und Japan, die kein Freihandelsabkommen mit den USA geschlossen haben.

Information


Die Handels- und Depotfunktionen in diesem Broker Cockpit werden für Finanzinstrumente von der Finanzen.net Zero GmbH als vertraglich gebundener Vermittler der DonauCapital Wertpapier GmbH (§ 3 Abs. 2 WpIG) bereitgestellt; bei Kryptowerten werden die Handels- und Depotfunktionen in diesem Broker Cockpit ausschließlich von der DonauCapital Wertpapier GmbH bereitgestellt. Die Finanzen.net GmbH stellt ausschließlich den technischen Rahmen bereit und ist in die Wertpapier- und Kryptodienstleistung nicht einbezogen.