Warum die Ölpreise geringfügig im Plus notieren
Die Ölpreise haben am Dienstag im frühen Handel etwas zugelegt.
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Am Morgen kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent 92,79 US-Dollar. Das waren 10 Cent mehr als am Vortag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) stieg um 16 Cent auf 91,48 Dollar.
Die Anleger am Ölmarkt blicken aktuell nach Wien. In der österreichischen Hauptstadt werden die Verhandlungen über die Rettung des Atomabkommens mit dem Iran fortgesetzt. Dabei geht es darum, US-Wirtschaftssanktionen aufzuheben und im Gegenzug das iranische Atomprogramm wieder einzuschränken. Vertrauensbildende Gesten von Washington und Teheran hatten zuletzt einen gewissen Optimismus ausgelöst. Falls das Abkommen wiederbelebt wird, könnte der Iran nach Aufhebung der Sanktionen wieder deutlich mehr Erdöl exportieren.
Generell befinden sich die Ölpreise bereits seit Anfang Dezember im Aufwind. Der Markt ist derzeit von einer robusten Nachfrage und einem knappen Angebot gekennzeichnet. Zuletzt hatten die Spannungen zwischen der Ukraine und Russland die Preise mit einem Risikoaufschlag versehen.
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SINGAPUR (dpa-AFX)
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