Christian Scheid-Kolumne

Gefragter Zulieferer


Gefragter Zulieferer | finanzen.net

Die Vossloh-Aktie legte im ersten Halbjahr um mehr als 13 Prozent zu und war damit deutlich besser unterwegs als der SDAX.

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Die Chancen stehen gut, dass der Bahntechnik-Spezialist diesen Schwung in die zweite Hälfte mitnehmen kann. Nach vielen schwierigen Jahren schwacher Nachfrage und Umstrukturierungen befindet sich das Unternehmen wieder fest auf Wachstumskurs. Der Analystenkonsens geht davon aus, dass der Gewinn je Aktie 2024 um 39 Prozent zulegen wird. Auch in den beiden Folgejahren werden prozentual zweistellige Steigerungen erwartet. Möglich macht dies eine steigende Nachfrage aus den Schlüsselregionen USA und Europa. Aber auch in Asien feiert Vossloh Erfolge. So wurde jüngst in China ein Auftrag über Schienenbefestigungssysteme für den Bau zweier Hochgeschwindigkeitsstrecken im Volumen von 40 Mio. Euro unterzeichnet. Vossloh wird zudem immer profitabler. Im ersten Quartal verbesserte sich die Ebit-Marge von 5,5 auf 6,7 Prozent. Die anziehende Preismacht dürfte den Weg zur angestrebten Marge von zehn Prozent ebnen. Die Aktie hat die verbesserte Situation längst noch nicht eingepreist. Das Analysehaus Warburg Research hat das Kursziel für Vossloh von 53,00 auf 57,50 Euro angehoben und die Einstufung auf "Buy" belassen. Der Bahntechnikkonzern sei ein klarer Gewinner der wachsenden Bedeutung des Schienenverkehrs, schrieb Analyst Christian Cohrs in einer Studie. Die Nachfragetrends seien günstig und Zukäufe auf der Agenda. Das Kursziel liegt gut 21 Prozent über der aktuellen Notiz. Mit dem Turbo der DZ BANK aus ZJ 12/24, der inzwischen mit rund 13 Prozent in der Gewinnzone liegt, sind Anleger überproportional dabei (ISIN DE000DJ6CU14).

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Christian Scheid ist seit rund 18 Jahren als Wirtschafts- und Finanzjournalist tätig, davon seit circa zehn Jahren als freier Autor. Aktuell schreibt er für mehrere deutschsprachige Fachmagazine und -zeitungen in den Bereichen Aktien und Derivate, darunter Börse Online, Capital, Euro am Sonntag und Zertifikate // Austria. Per 1. Juli 2014 kehrte er zum ZertifikateJournal zurück, wo er bis Ende 2009 schon einmal tätig war und die damalige Österreich-Ausgabe des ZJ verantwortete.


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