Christian Scheid-Kolumne

Großes Vertrauen in den neuen CEO


Großes Vertrauen in den neuen CEO | finanzen.net

Mit der Nike-Aktie hatten Anleger in den vergangenen Jahren wenig Freude.

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Seit dem Höchststand im Jahr 2021 bei gut 179 Dollar ist der Wert um mehr als 60 Prozent bis auf fast 68,50 Dollar abgerutscht. Aufstrebende Konkurrenten wie On oder Hoka sowie wiedererstarkte Wettbewerber wie Adidas setzten dem amerikanischen Sportartikelhersteller zu. Hinzu kamen steigende Kosten, volle Lager und aggressive Preisnachlässe für veraltete Lifestyle-Produkte. Am Ende haben die schweren strategischen Fehler zum Austausch des Managements geführt: Am 14. Oktober 2024 übernahm Elliott Hill die Position des CEO. Er folgte auf John Donahoe, der seit Januar 2020 als CEO tätig war. Hill, der bereits über 32 Jahre bei Nike in verschiedenen Führungspositionen tätig war, kehrte aus dem Ruhestand zurück, um die Führung des Unternehmens zu übernehmen.

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Zuletzt zeigten sich leichte Lebenszeichen im Aktienkurs. Ausgehend vom Tief ging es bis dato um gut 13 Prozent auf knapp 78 Dollar nach oben. Für Schwung sorgte jüngst eine Kaufempfehlung durch Jefferies. Die Experten haben großes Vertrauen in den neuen CEO, die Balance zwischen Direktvertrieb und Großhandelspartnerschaften zu optimieren. Diese Strategie zielt darauf ab, Marktanteile zurückzugewinnen und die Rentabilität zu steigern.

Daneben betont Jefferies Nikes Engagement für innovative Produkte, wie die Einführung der Pegasus Premium Laufschuhe. Trotz vergangener Herausforderungen bleibe die Markenbekanntheit von Nike stark, was auf eine solide Basis für zukünftiges Wachstum hindeutet. Entsprechend hat Jefferies die Gewinnschätzungen und auch das Kursziel deutlich angehoben, von 75 auf 115 Dollar.

Mit einem Bonus Cap-Zertifikat von BNP Paribas (ISIN DE000PC67TY8) können Anleger immerhin bis 95 Dollar dabei sein und gehen aber auch dann nicht leer aus, wenn die Anteilscheine doch nur seitwärts weiterlaufen. Voraussetzung ist, dass die Aktie kein neues Tief mehr sieht.

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Der obige Text spiegelt die Meinung des jeweiligen Kolumnisten wider. Die finanzen.net GmbH übernimmt für dessen Richtigkeit keine Verantwortung und schließt jegliche Regressansprüche aus.

Christian Scheid ist seit rund 18 Jahren als Wirtschafts- und Finanzjournalist tätig, davon seit circa zehn Jahren als freier Autor. Aktuell schreibt er für mehrere deutschsprachige Fachmagazine und -zeitungen in den Bereichen Aktien und Derivate, darunter Börse Online, Capital, Euro am Sonntag und Zertifikate // Austria. Per 1. Juli 2014 kehrte er zum ZertifikateJournal zurück, wo er bis Ende 2009 schon einmal tätig war und die damalige Österreich-Ausgabe des ZJ verantwortete.


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