"Made in USA"

Corning-Aktie schießt zweistellig hoch: KI-Allianz mit NVIDIA begeistert die Wall Street


Corning-Aktie schießt zweistellig hoch: KI-Allianz mit NVIDIA begeistert die Wall Street

NVIDIA und Corning bündeln ihre Kräfte, um die KI-Infrastruktur durch hocheffiziente Glasfasertechnologie zu revolutionieren.

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• Neue Allianz: Corning und NVIDIA mit Fokus auf KI-Infrastruktur
• Kooperation soll Tausende Jobs in den USA schaffen
• Anleger schicken NVIDIA und Corning in die Höhe

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Großoffensive für KI-Infrastruktur: NVIDIA und Corning bündeln ihre Kräfte

Die Branchenriesen NVIDIA und Corning haben eine weitreichende Technologiepartnerschaft geschlossen, um die Produktion moderner optischer Verbindungslösungen in den USA massiv zu steigern. Ziel ist es laut entsprechender Pressemitteilung, die notwendige Hardware für die KI-Infrastruktur der nächsten Generation bereitzustellen. Da moderne KI-Workloads den Einsatz tausender GPUs erfordern, sei eine leistungsstarke Glasfaser-Konnektivität essenziell, um riesige Datenmengen in Lichtgeschwindigkeit zu übertragen. Corning fungiert hierbei als strategischer Partner, der die optische Infrastruktur liefert, die für den Betrieb großflächiger NVIDIA-Rechenzentren und sogenannter "KI-Fabriken" unerlässlich ist.

Jensen Huang, Gründer und CEO von NVIDIA, betont die historische Dimension dieser Kooperation: "KI treibt den größten Infrastrukturausbau unserer Zeit voran - und bietet eine einmalige Chance, die amerikanische Fertigungsindustrie und Lieferketten neu zu beleben", so Huang. "Gemeinsam mit Corning gestalten wir die Zukunft des Computings mit fortschrittlichen optischen Technologien - und schaffen so die Grundlage für eine KI-Infrastruktur, in der Intelligenz sich mit Lichtgeschwindigkeit bewegt und gleichzeitig die stolze Tradition von ‚Made in America‘ weiterführt."

Massive Expansion der US-Fertigung

Im Rahmen dieser Kooperation treibt Corning den Ausbau der US-Produktion massiv voran: Die Kapazitäten für optische Verbindungstechnik sollen verzehnfacht und die Glasfaserproduktion um mehr als 50 Prozent gesteigert werden. Hierfür sollen drei hochmoderne Werke in North Carolina und Texas entstehen.

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Wendell P. Weeks, Vorstandsvorsitzender und CEO von Corning, sieht in der Zusammenarbeit weit mehr als nur einen technologischen Vertrag: "Was NVIDIA leistet, ist schlichtweg außergewöhnlich - nicht nur für die Zukunft der künstlichen Intelligenz, sondern auch für die amerikanische Hightech-Fertigungsindustrie", so Wendell P. Weeks. "Ihr Engagement treibt den Ausbau unserer Produktionsstätten in den USA direkt voran und schafft über 3.000 neue, hochbezahlte Arbeitsplätze für amerikanische Arbeitnehmer. Diese Partnerschaft beweist, dass KI nicht nur eine Technologie ist. Sie ist eine Erfolgsgeschichte der Fertigung, und sie findet hier in den Vereinigten Staaten statt. Gemeinsam mit NVIDIA stellen wir sicher, dass die Schlüsseltechnologien für KI in Amerika entwickelt, konstruiert und gefertigt werden."

Kupfer ersetzen?

Die technologische Kooperation zwischen NVIDIA und Corning markiert dabei einen Wendepunkt in der Architektur moderner Rechenzentren. So wäre es dabei möglich, die herkömmliche Kupferverkabelung - beispielsweise die rund 5.000 Kabel in NVIDIAs "Vera Rubin"-Racksystemen - schrittweise durch hocheffiziente Glasfaserlösungen zu ersetzen, wie CNBC erklärt. Der Vorteil liegt in der Physik: Während herkömmliche Kupferdrähte Elektronen leiten, übertragen Glasfasern Daten in Form von Photonen. Laut Corning-CEO Wendell P. Weeks verbraucht die Bewegung von Photonen dabei fünf- bis zwanzigmal weniger Energie als der herkömmliche Elektronentransport.

So reagieren die Aktien

Anleger reagieren wohlwollend auf die neue Allianz zwischen NVIDIA und Corning. Im vorbörslichen US-Handel geht es für die Papiere nach oben. Während die NVIDIA-Aktie an der NASDAQ um 5,68 Prozent auf 207,67 US-Dollar zulegte, konntendie Papiere von Corning via NYSE sogar um stolze 12,00 Prozent zulegen und kosteten damit zuletzt 181,56 US-Dollar.

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Evelyn Schmal, Julia Walter, Bettina Schneider, Claudia Stephan, Redaktion finanzen.net

Bildquellen: T. Schneider / Shutterstock.com, JHVEPhoto / Shutterstock.com

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