Euro am Sonntag-Titel

Börsen-Hausse: Fünf Jahre Super-Rally


Seit fünf Jahren läuft die Rally am weltweiten Aktienmarkt. Im DAX waren die 10.000 Punkte schon zum Greifen nahe. Angesichts der jüngsten Kursverluste wird vielen Anlegern jedoch mulmig. Droht der nächste Crash?

Werte in diesem Artikel
Fonds

174.79 EUR 0.33 EUR 0.00 %

281.92 EUR 1.76 EUR 0.01 %

Aktien

292.50 EUR -0.45 EUR -0.15 %

141.82 EUR 1.12 EUR 0.80 %

233.65 EUR -1.80 EUR -0.76 %

Indizes

25,304.06 EUR -412.65 EUR -1.6 %

7,650.50 USD 12.74 USD 0.17 %

von Alexander Sturm, Euro am Sonntag

Euphorie und Höhenangst - zwischen diesen Polen dürften die meisten Anleger in Deutschland hin- und hergerissen sein. Zu Jahresbeginn war die magische, fast unerreichbar geglaubte Zahl in greifbare Nähe gerückt: DAX 10.000. Bis zum Rekord fehlten nur wenige Prozent.

Doch mit dem Absturz der Schwellenländerwährungen und dem Konflikt um die Krim richtete sich der Blick der Anleger zuletzt wieder auf niedrigere Indexstände - und beim Blick nach unten kann es einem durchaus schwindelig werden. Denn im Gleichklang mit den Weltbörsen läuft der DAX nunmehr seit fünf Jahren nach oben, unterbrochen lediglich von einem kurzen Einbruch in der Eurokrise Mitte 2011.

Deutsche Anleger sind aber gebrannte Kinder. Sie haben Grund ­genug, scheinbar endlosen Aktienrallys zu misstrauen. Im Jahr 2000 stürzte der DAX nach dem Boom der New Economy von über 8.000 Punkten ins Bodenlose. Erst drei Jahre später, bei 2.400 Punkten, fing er sich. 2007 traf ihn dann die Finanzkrise mit voller Wucht. Vor gut fünf Jahren, am 9. März 2009, ­erreichte er seinen Tiefpunkt - bei 3.692 Punkten. Seitdem laufen die Börsen schier unaufhaltsam höher, auch wenn nicht alle Branchen und Länder gleichermaßen dazugewannen.

Vor wenigen Tagen erst übertraf der globale Index MSCI World sein Allzeithoch aus dem Jahr 2007. Mit ihm erreichte der amerikanische S & P 500 einen neuen Höchststand. Auch der DAX profitierte vom Rekordlauf: Um rund 25 Prozent legte er allein 2013 zu, nach 30 Prozent im Jahr zuvor. Seit März 2009 summiert sich das Plus auf über 150 Prozent. Ein Grund zum Feiern? Oder steht der nächste Crash kurz bevor?

Im Herbst 2007 rechneten viele nicht damit, dass die Welt schon bald eine historische Finanzkrise erleben würde. Auch damals waren Aktien nicht mehr billig. Nach Jahren des Aufschwungs waren die Werte im DAX etwa so hoch bewertet wie heute. 8.000 Punkte hieß damals die goldene Marke, die endlich geknackt wurde. Dann platzte die Hypothekenblase in den USA.

Der Anfang der Krise
Mit den Massen fauler Immobilienkredite, die Banken verbrieft und an Kunden weltweit weiterverkauft hatten, breitete sich die Krise um den gesamten Globus aus. Zahlungsausfälle rissen Löcher in die Bilanzen der Geldhäuser und führten Banken an den Rand des Abgrunds. Im September 2008 erreichte die Krise mit der Insolvenz von Lehman Brothers ihren vorläufigen Höhepunkt. Aus Angst vor der nächsten Pleite gaben sich Banken keine ­Kredite mehr - eine Kettenreaktion drohte. Nur mit gewaltigen Geldspritzen und der Verstaatlichung von Instituten gelang es, eine Kernschmelze des Finanzsystems zu verhindern - nicht aber das Übergreifen der Krise auf die Realwirtschaft.

Die schwerste Wirtschaftskrise seit 1929 nahm ihren Lauf. 2009 brach die deutsche Wirtschaft um fünf Prozent ein. Es war die größte Rezession der Nachkriegszeit. Weit schlimmer erwischte es viele südeuropäische Staaten: Die Rettungsprogramme für Banken und Konjunktur trieben ihre Schulden in die Höhe, trotzdem brach die Wirtschaft ein. Aus der Finanz- wurde die Schuldenkrise. Wie konnte aus dem Desaster eine fünfjährige Rally entstehen?

Die Macht des billigen Geldes
Den Grundstein für die Hausse legten die Notenbanken - und garantieren sie noch heute. Indem sie die Leitzinsen immer tiefer senkten und viele Milliarden Dollar in die Märkte pumpten, erstickten sie alle Krisen förmlich in billigem Geld. So blieb es selbst bei der Nuklearkatastrophe von Fukushima bei einem Rücksetzer. Und die Europäische Zentralbank ging über ihr Mandat hinaus, um die Eurozone vor dem Zerbrechen zu bewahren - etwa, indem Mario Draghi im Herbst 2012 ankündigte, unbegrenzt Staatsanleihen von Krisenstaaten zu kaufen.

Zugleich fielen mit dem Überfluss an billigem Geld die Zinsen für sichere Anlagen. Auf der verzweifelten Suche nach Ertrag investierten Anleger auf breiter Front in Aktien - noch immer ist dies das stärkste Argument für Börsenbullen (siehe unten). Nun aber steht und fällt die Hausse mit der Stärke der Realwirtschaft. Der Grund: Die Börsen sind dank der lockeren Geldpolitik vorausgelaufen. Um die hohen Kurse zu rechtfertigen, müssen die Unternehmensgewinne nachziehen.

Die Angst vor dem Absturz
Pessimisten sprechen angesichts der hohen Preise bereits von einer Blase, die platze, sobald das Wachstum ausbleibe. Zurückhaltend ist etwa Gabriel Barthold, Aktienstratege bei der Schweizer Bank Sarasin. Gemessen an den niedrigen Erwartungen an europäische Unternehmen sei das Gewinn- und Umsatzwachstum bislang ernüchternd ausgefallen. Auch in den USA könne man nicht von einer überdurchschnittlichen Berichtssaison sprechen. Insgesamt bekämen Aktien so kaum positive Impulse: "Das Risiko für die Aktienmärkte steigt."

Martin Hüfner, Chefvolkswirt des Vermögensverwalters Assenagon, widerspricht: "Mit dem Wachstum in den USA, Großbritannien und Europa sehen die Fundamentaldaten so gut aus wie lange nicht mehr." Sehr ungewöhnlich sei zudem, dass trotz der anziehenden Konjunktur die Inflation niedrig bleibe: "Die ­Idealkombination für die Märkte." An einen Crash wie 2007 glaubt er daher nicht. Auch sei der DAX vor den beiden letzten Einbrüchen noch viel stärker gestiegen als heute. "Im Zyklus der New Economy in den 90er-Jahren waren es 260 Prozent, vor der Finanzkrise in der Spitze 190 Prozent. Da ist noch Luft nach oben."

Die Hausse in den USA hingegen ist im historischen Vergleich weit fortgeschritten. Gemäß einer Studie der Bank of America Merrill Lynch, die Bullenmärkte im S & P 500 seit 1932 untersucht hat, dauert der jetzige Aufschwung schon etwas länger als die durchschnittliche Hausse. Und das Plus des Index von über 180 Prozent liegt sogar deutlich über den mittleren Gewinnen in der Langzeitbeobachtung. Die Schlussfolgerung: "Die Geschichte sieht für US-Aktienindizes auf diesem Niveau keine signifikanten Zuwächse mehr vor."

Allerdings schränken die Autoren ihr Urteil ein. Dieses Mal seien die Bedingungen außergewöhnlich gut, gerade die der Geldpolitik. Noch nie in ihrer 300 Jahre langen Geschichte habe etwa die Bank of England den Leitzins auf ein so niedriges Niveau gesenkt wie in den vergangenen vier Jahren. "Das Ausmaß der Konjunkturprogramme und politischen Eingriffe in der Finanzkrise ist beispiellos und bleibt weiter extrem positiv für Vermögenswerte." Einige Experten sehen daher noch Spielraum. Wenn die Hausse ein weiteres Jahr anhalte und ähnlich stark sei wie vergleichbare Aufschwünge, könnte der S & P 500 um über ein Viertel zulegen, sagt Sam Stovall, Chefaktienanalyst beim Beratungshaus S &P Capital IQ: "Die Geschichte ist ein Leitfaden, kein biblisches Gesetz."

Zumal es in der Historie noch längere Bullenmärkte gab: Sowohl im Aufschwung der Nachkriegszeit als auch in den 70er-Jahren im Wachstum nach der Ölkrise legte der US-Aktienmarkt mehr als sechs Jahre in Folge zu. Und in den 90ern dauerte die Hausse gar fast ein Jahrzehnt. Der DAX stieg ähnlich lang ab Anfang der 80er-Jahre.

Die Gründe für gute Aussichten
So spricht einiges dafür, dass der Bullenmarkt weitergeht - vorausgesetzt, die Weltkonjunktur zieht wie erwartet an und die chinesische Wirtschaft bricht nicht ein (siehe ­unten). Die Zeit der ganz großen Kursgewinne könnte jedoch vorbei sein, die Luft an den Börsen ist dünner geworden - die Anleger müssen daher mit mehr Schwankungen rechnen. Oder wie Chefvolkswirt Hüfner es ausdrückt: "2014 geht es nicht mehr darum, die maximale Aktienrendite einzufahren, sondern am besten mit Volatilität umzugehen."

Fakten für Pessimisten
Nichts als Krisen in Sicht!

Von 3.692 auf über 9.700 Punkte in der Spitze, fünf Jahre lang fast nur bergauf? Habt ihr denn nichts aus den letzten Crashs gelernt? Wer jetzt noch Aktien kauft, muss verrückt sein - sagen Börsenbären. Das sind ihre wichtigsten Argumente:

1. Ende des billigen Geldes
Gut, den ersten Schock über die geldpolitische Wende der US-Notenbank haben die Märkte verdaut. Doch an die Vorstellung, dass die Flut des billigen Geldes eines Tages ganz versiegen könnte, haben sie sich noch lange nicht gewöhnt. Bisher fährt die Fed ihre monatlichen Anleihekäufe nur vorsichtig zurück, früher oder später steigt aber auch der Leitzins. Das ist bekanntlich Gift für Aktien.

2. China-Schwäche
Die Volksrepublik schaffte 2013 lediglich ein Plus von 7,7 Prozent, das ist das geringste Wirtschaftswachstum seit Ende der 90er-Jahre. Im Februar brachen die Exporte Chinas überraschend um 18 Prozent ein - dabei hatten Analysten mit einem Plus gerechnet. Ob das Reich der Mitte sein Wachstumsziel von 7,5 Prozent dieses Jahr erreicht, ist mehr als fraglich. Von den optimistischen Prognosen für die Weltwirtschaft bliebe dann nicht viel übrig. Denn auf den Wirtschaftsriesen in Fernost kommt es letztlich an - fortschreitende Erholung in der Eurozone hin oder her.

3. Schwellenländer-Absturz
Nicht nur China schwächelt, auch die anderen einstigen Hoffnungsträger der Weltwirtschaft kämpfen mit schweren Problemen, ob nun Indien, Brasilien, Südafrika, Argentinien oder Türkei. Viele Emerging Markets hängen am Geld ausländischer Investoren, weil sie über ihre Verhältnisse leben und ihre Hausaufgaben nicht gemacht haben. Das Kapital wandert immer stärker in die USA, weil die Fed ihre Geldpolitik drosselt und die Renditen dort steigen. Damit verlieren, wie zuletzt, auch die Schwellenländerwährungen. Wachstum ist von den Emerging Markets 2014 jedenfalls kaum zu erwarten.

4. Japan-Krise
Milliarden in die Märkte gepumpt, die Währung abgewertet, die Staatsausgaben gesteigert, teurere Importe in Kauf genommen - das Ergebnis ist ein maues Wachstum und ein Rekordbilanz­defizit. Ein Jahr nach dem Start von Abenomics, der nach Premierminister Shinzo Abe benannten neuen Wirtschaftspolitik für Japan, ist die Bilanz ernüchternd. Im vierten Quartal 2013 wuchs die Wirtschaft sogar weniger als die krisengeschüttelte Eurozone: um ganze 0,2 Prozent. Der Binnenkonsum schwächelt bereits, und bald kommt auch noch eine höhere Umsatzsteuer - die Kauflaune der Japaner dürfte das nicht gerade heben. Die Abenomics sind schlicht gescheitert.

5. Krim-Krise
Der Konflikt zwischen der Ukraine und Russland ist unberechenbar. Und viel mehr als ein lokaler Brandherd: Russland ist bisher ein wichtiger Handelspartner für Europa. Die russische Wirtschaft selbst wächst indes kaum, bei einer Verschärfung der Krise könnte sie schnell in die Rezession abrutschen. Käme es gar zum Krieg auf der Krim, stünden die Börsen-Ampeln ohnehin auf Rot.

Fakten für Optimisten
Was, wenn nicht Aktien?

DAX 10.000 - bis zum neuen Rekord fehlen nur ein paar Prozent. Warum jetzt noch zögern? Die Aussichten sind doch rosig - sagen Aktienbullen. Das sind ihre wichtigsten Argumente:

1. Anlagenotstand
In was, wenn nicht in Aktien, soll man sonst in­vestieren? Festverzinsliche Wertpapiere oder Tagesgeld bringen fast keine Rendite. Erst recht nicht nach Abzug der Inflation: Dann sind Staats- und Unternehmensanleihen guter Bonität meist ein Verlustgeschäft. Statt Zins ohne Risiko heißt das zinsloses Risiko! Dann lieber Aktien: Die Dividendenrenditen liegen über den ­Anleihezinsen. Und die Chance auf steigende Kurse gibt es noch dazu. Allemal besser, als real Geld zu verlieren. Wer sein Vermögen bewahren will, kommt um Aktien nicht ­herum.

2. Tiefe Leitzinsen
Bei der beschriebenen Zwangslage bleibt es vorerst. Denn die Leitzinsen liegen auf einem historisch niedrigen Niveau. Sowohl EZB-Chef Mario Draghi als auch ­Janet Yellen, Präsidentin der US-Notenbank Fed, haben beteuert, dass sie die Zinsen so schnell nicht erhöhen werden. Selbst die monatlichen Anleihekäufe drosselt Yellen nur behutsam. Billiges Geld wird es noch eine ganze Weile im Überfluss geben. Renditestarke Anlagen nicht.

3. Faire Bewertungen
Aktien sind nicht zu teuer. Das zeigt etwa das Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV), das misst, wie viel Anleger zahlen müssen, um am erwarteten Unternehmensgewinn beteiligt zu werden. Demnach gibt es an den Börsen noch Luft nach oben: Im marktbreiten US-Index S & P 500 liegt das KGV bei rund 16 - höher als vor zwei oder drei Jahren, aber noch immer wesentlich niedriger als bei den letzten Höchstständen 2000 und 2007. US-Aktien sind also moderat bewertet. Ebenso der DAX: Mit einem KGV von rund 14 liegt er ungefähr im Schnitt der vergangenen zehn Jahre. Zum Vergleich: 2000 lag das KGV bei 34.

4. Aufschwung
Lange waren die Aussichten für die Weltwirtschaft nicht mehr so gut. Selbst die krisen­geplagte Eurozone hat die Rezession verlassen: Langsam, aber unübersehbar wachsen auch die Peripheriestaaten. Vor allem Spanien, Italien und Portugal haben jetzt Aufhol­bedarf. Inzwischen wetten Hedgefonds auf eine Erholung dieser Länder - noch vor wenigen Jahren spekulierten sie dort auf Staatspleiten. Auch die USA werden dieses Jahr stärker wachsen. Im Januar enttäuschten zwar manche Frühindi­katoren, doch daran war der harte Winter schuld. Schon im Februar überraschte der starke Anstieg freier Stellen. Die übrigen Faktoren stimmen ohnehin: Bausektor und Immobilienpreise erholen sich, die Vermögen der Haushalte wachsen, und die Banken haben das Gesundschrumpfen schon lange hinter sich.

5. Volle Kassen
Unternehmen weltweit sitzen auf riesigen Bargeldbeständen und müssen sie im Sinn der Aktionäre investieren: Also kaufen sie eigene Aktien zurück, das stützt die Kurse. Oder sie erhöhen die Dividenden - was den Renditevorteil von Aktien weiter verstärkt.

Investor-Info

Investments für Bären
Für harte Zeiten gewappnet

Keine Frage: Wer auch nur einen Teil des großen Kursanstiegs mitgemacht hat, kann nun bei seinen Aktieninvestments auch mal auf die Bremse treten - und Gewinne mitnehmen. Für vorsichtige Anleger eignen sich darüber hinaus Dividendenfonds und Wandelanleihen. Ganz große Pessimisten greifen zu ETFs, die von fallenden Kursen profitieren - damit bringt der Crash Rendite. Hier drei Produkte, mit ­denen sich Bären in dünner Börsenluft wohlfühlen, von defensiv bis spekulativ.

DWS Top Dividende
Konservativer Klassiker

2003 aufgelegt, zählt er zu den beliebtesten Aktienfonds für vorsichtige Anleger. Kein Wunder: In den letzten zehn Jahren hat der DWS Top Dividende seinen Wert bei niedriger Volatilität mehr als verdoppelt. Der ausschüttende Fonds investiert weltweit in Bluechips, die besonders hohe Dividenden zahlen. Zurzeit sind das vor allem Werte aus den USA wie der Konsum- und Pharmakonzern Johnson & Johnson. Das dämpft den Aufprall bei einem Absturz.

M & G Convertibles
Polster mit Wandelanleihen

Aussteigen oder investiert bleiben? Wer den hohen Kursen misstraut, aber von steigenden Notierungen profitieren will, fährt gut mit Wandelanleihen. Wenn es an der Börse kracht, verlieren sie weniger als der Markt. Wenn Aktien zulegen, gewinnt auch der Wandler - und bietet die Chance zum Tausch in Firmenanteile. Gebündelt gibt es die Zwitterpapiere im M & G Convertibles, der mit soliden Renditen punktet.

db x-trackers Short DAX-ETF
Wetten auf den Absturz

Pessimisten, die an einen nahenden Börsencrash glauben, wählen den Indexfonds der Deutschen Bank. Verliert der DAX, gewinnt der ETF entsprechend. Während die oben genannten Fonds lang­fristig ausgerichtete Investments sind, eignet sich der Short-ETF vor allem für die kurzfristige Spekulationen auf ein fallendes deutsches Börsenbarometer.

Investments für Bullen
Dranbleiben im Boom

Wer hätte Mitte Januar gedacht, dass Aktien so schnell wieder deutlich billiger werden? Mit dem Absturz der Schwellenländerwährungen und wegen der Krise um die Krim ist der DAX binnen weniger Wochen gleich zweimal um einige Prozent nach unten gerauscht. Für Optimisten ist das ein willkommener Rücksetzer, um günstig nachzukaufen und auf die 10.000 Punkte zu setzen. Mit diesen drei Investments liegen Börsenbullen richtig - geordnet von vorsichtig optimistisch bis ziemlich riskant:

Invesco Global Dynamik
Flexibles Investment

Volle Kraft voraus oder einen Gang herunterschalten - der Invesco Global Dynamik kann sich flexibel den Börsenaussichten anpassen. Mit einer Aktienquote von mindestens 50 und maximal 105 Prozent, die er mit Derivaten erreicht, zählt er zu den aggressiven Mischfonds. Der Rest des Portfolios ist in Renten investiert. Derzeit stecken fast 80 Prozent in ­Aktien, vor allem aus den USA und Großbritannien. Starker Wertzuwachs bei geringer Schwankung.

ComStage MSCI World TRN ETF
Breit in Aktien investieren

Gerade auf dem Weg zu neuen Rekorden ist breites Streuen unverzichtbar. Der ETF zeichnet den Weltaktienindex MSCI World nach. Dabei werden auch die Dividenden berücksichtigt, was dem Wertzuwachs zugute kommt. In den vergangenen fünf Jahren legte der ETF um über 150 Prozent zu. Im Portfolio haben Finanzwerte das größte Gewicht. Wichtigste Einzeltitel sind Apple und ExxonMobil.

Lyxor ETF LevDAX
Mit Vollgas zum Allzeithoch

Wenn schon auf steigende Kurse setzen, dann richtig: Spekulative Anleger wählen einen gehebelten ETF auf den DAX. Der passive Fonds von Lyxor bildet den Leitindex mit einem zweifachen Hebel ab: Steigt der DAX, gewinnt der ETF doppelt. In den letzten fünf Jahren machte er so rund 330 Prozent Plus. Aber Vorsicht: Abstürze tun doppelt weh.

Aktuelle Apple Aktie News

Werbung

Apple Analysen

Um die Übersicht zu verbessern, haben Sie die Möglichkeit, die Analysen für Apple nach folgenden Kriterien zu filtern.

Alle: Alle Empfehlungen

Buy: Kaufempfehlungen wie z.B. "kaufen" oder "buy"
Hold: Halten-Empfehlungen wie z.B. "halten" oder "neutral"
Sell: Verkaufsempfehlungn wie z.B. "verkaufen" oder "reduce"
Datum Rating Analyst
18.09.26 Apple Neutral UBS AG
17.09.26 Apple Overweight JP Morgan Chase & Co.
14.09.26 Apple Underperform Jefferies & Company Inc.
14.09.26 Apple Overweight JP Morgan Chase & Co.
10.09.26 Apple Underperform Jefferies & Company Inc.

Information


Die Handels- und Depotfunktionen in diesem Broker Cockpit werden für Finanzinstrumente von der Finanzen.net Zero GmbH als vertraglich gebundener Vermittler der DonauCapital Wertpapier GmbH (§ 3 Abs. 2 WpIG) bereitgestellt; bei Kryptowerten werden die Handels- und Depotfunktionen in diesem Broker Cockpit ausschließlich von der DonauCapital Wertpapier GmbH bereitgestellt. Die Finanzen.net GmbH stellt ausschließlich den technischen Rahmen bereit und ist in die Wertpapier- und Kryptodienstleistung nicht einbezogen.