Übernahme

Shell-Aktie in Grün: Adnoc-Tochter legt Milliarden für Tankstellen in Südafrika auf den Tisch - Ölgeschäft profitiert von Iran-Konflikt


Shell-Aktie in Grün: Adnoc-Tochter legt Milliarden für Tankstellen in Südafrika auf den Tisch - Ölgeschäft profitiert von Iran-Konflikt

Der Mineralölhändler Adnoc Distribution übernimmt das südafrikanische Kraftstoffgeschäft von Shell für 1 Milliarde US-Dollar, einschließlich Schulden.

Wie die Tochtergesellschaft der Abu Dhabi National Oil Company (Adnoc) mitteilte, übernimmt sie 580 Tankstellen sowie das Kraft- und Schmierstoffgeschäft von Shell. Es sei geplant, die Marke Shell für die Tankstellen und das Schmierstoffgeschäft weiterhin zu nutzen.

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Im Jahr 2025 verkaufte das Downstream-Geschäft von Shell in Südafrika rund 3,5 Milliarden Liter Kraftstoff und betrieb 360 Tankstellenshops.

Der Abschluss der Transaktion wird 2027 erwartet. Nach dem Abschluss plant Adnoc Distribution, 28 Prozent an dem Geschäft an einen lokalen Partner sowie im Rahmen eines Mitarbeiteraktienoptionsplans zu verkaufen.

Shell-Geschäft profitiert von Iran-Konflikt

Die Händler des Energieriesen Shell haben im zweiten Quartal erneut von den durch den Konflikt im Nahen Osten ausgelösten Marktschwankungen profitiert, allerdings belasteten die weggefallenen katarischen Mengen das Gas-Geschäft.

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Der britische Öl- und Gasmulti teilte mit, dass seine Gashandels-Sparte voraussichtlich deutlich bessere Ergebnisse als im ersten Quartal erzielen wird. Auch die Ölhändler, die zu Jahresbeginn schon Rekordgewinne erwirtschafteten, dürften eine robuste Performance vorlegen.

Shell erklärte, dass das Ergebnis der Ölhändler voraussichtlich auf dem Niveau des Vorquartals liegen wird. Zwar weist Shell die Handelsergebnisse nicht separat aus, allerdings stieg der bereinigte Gewinn im Bereich Chemikalien und Produkte, zu dem auch die Ölhändler gehören, im ersten Quartal auf 1,925 Milliarden US-Dollar. Im Vergleich dazu hatte es im vierten Quartal des Vorjahres noch einen Verlust von 66 Millionen Dollar gegeben.

Die Produktion der integrierten Gassparte von Shell wird jedoch voraussichtlich bei etwa 610.000 bis 650.000 Barrel Öläquivalent pro Tag liegen, nach 909.000 Barrel im ersten Quartal. Dieser Rückgang spiegele die Auswirkungen des Nahost-Konflikts auf die katarischen Mengen wider, so Shell.

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An der London Stock Exchange geht es für die Shell-Aktie am Dienstag zeitweise um 3,12 Prozent auf 30,03 GBP aufwärts.

DJG/DJN/sha/uxd

Von Adam Whittaker

DOW JONES

Bildquellen: Tupungato / Shutterstock.com, FotograFFF / Shutterstock.com

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08:01 Shell (ex Royal Dutch Shell) Buy Jefferies & Company Inc.
07.07.26 Shell (ex Royal Dutch Shell) Buy Jefferies & Company Inc.
03.07.26 Shell (ex Royal Dutch Shell) Overweight JP Morgan Chase & Co.
16.06.26 Shell (ex Royal Dutch Shell) Neutral UBS AG