Aktien Asien: Verluste zum Wochenstart - Höhere Ölpreise und KI-Diskussion


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SEOUL/TOKIO/HONGKONG/SHANGHAI (dpa-AFX) - Die asiatischen Aktienmärkte haben am Montag überwiegend verloren. Die Ölpreise legten wegen der von Saudi-Arabien abgeschalteten Ölpipeline und der weiter ungeklärten Lage rund um die Straße von Hormus wieder zu.

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In Tokio fiel der Nikkei 225 um 0,8 Prozent auf knapp 63.493 Punkte. In Südkorea sank der ebenfalls sehr technologielastige Leitindex Kospi um 3,3 Prozent auf 6.684 Punkte. Die Aktie des Index-Schwergewichts Samsung Electronics (Samsung) büßte deutlich ein.

Bernstein-Analyst Stacy Rasgon sah einen neuerlichen Stimmungsdämpfer für die Halbleiterbranche durch die Pläne des Anthropic-Chefs Dario Amodei, die KI-Entwicklung zu verlangsamen. Dies könnte Diskussionen um die Nachhaltigkeit des Booms wieder in den Vordergrund rücken, so Rasgon. Bei anderen KI-Größen sei Amodei ja bereits auf positives Echo gestoßen. Rasgon betonte allerdings, dass geringeres Tempo nicht zwangsläufig auch gebremste Investitionen bedeute.

An den chinesischen Börsen lag der CSI-300-Index (CSI 300) mit den 300 wichtigsten Werten an Chinas Festlandbörsen zuletzt 0,7 Prozent im Minus. Der Hang-Seng-Index (Hang Seng) der Sonderverwaltungszone Hongkong stieg derweil um 0,2 Prozent.

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In Australien schloss der S&P ASX 200 0,1 Prozent höher./ag/men

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