Aktien Europa: Gewinne - Auto- und Technologiewerte als Zugpferde


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PARIS/LONDON (dpa-AFX) - Europas wichtigste Aktienmärkte haben am Mittwoch an Fahrt aufgenommen. Gute Vorgaben der Wall Street und Zahlen einzelner Unternehmen ließen den EuroStoxx 50 (EURO STOXX 50) am Mittag um 1,67 Prozent auf 4198,20 Punkte steigen.

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Der französische CAC 40 zog unterdessen um 1,48 Prozent auf 7132,19 Punkte an. Für den britischen FTSE 100 ging es um 0,5 Prozent auf 7604,50 Zähler nach oben.

"Die Investoren befinden sich weiter auf der Jagd nach aussichtsreichen Unternehmen, welche von einer zukünftigen Konjunkturerholung in Europa profitieren werden", begründete Marktexperte Andreas Lipkow von Comdirect den Anstieg der Börsen. Analyst Pierre Veyret vom Broker ActivTrades verwies auf die bislang erfolgreiche Berichtssaison. Die Unsicherheiten der vergangenen Wochen seien hinter den guten Zahlen zurückgetreten.

Auch in Übersee sieht ein erstes Fazit gut aus. "Die Berichtssaison in den USA läuft nun langsam aus. Im Großen und Ganzen konnten die amerikanischen Unternehmen überzeugen und legten in der Mehrheit ganz ordentliche Zahlen vor", stellte Jürgen Molnar, Kapitalmarktstratege von RoboMarkets, fest.

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An der Spitze der Sektoren standen Auto- und Technologiewerte. Gute Zahlen von Toyota (Toyota Motor) stützten. Der japanische Autokonzern hatte trotz der globalen Halbleiter-Engpässe den Gewinn in den ersten neun Monaten des laufenden Geschäftsjahres kräftig gesteigert. Am Vortag hatte bereits Nissan (Nissan Motor) die Gewinnprognose für das laufende Geschäftsjahr angehoben.

Technologiewerte profitierten von den guten US-Vorgaben. Doch auch die europäischen Unternehmen hatten frohe Kunde. So glänzte der niederländische Zahlungsdienstleister Adyen (Adyen BV Parts Sociales) mit stark gestiegenem Umsatz und Gewinn. Die Aktie zog um fast zehn Prozent an.

Bedächtiger ging es bei den Pharmawerten zu. Mit einem Abschlag von 0,9 Prozent tendierte die Aktie von GlaxoSmithKline (GSK) (GlaxoSmithKline) nach den Jahreszahlen schwächer. Analyst Peter Welford vom Investmenthaus Jefferies ordnete die Zahlen zum vierten Quartal als uneinheitlich ein. Einem besser als erwarteten Umsatz stehe ein leicht enttäuschender bereinigter operativer Gewinn (Ebit) entgegen. Bankaktien hinkten nach den jüngsten Gewinnen dem Gesamtmarkt unterdessen hinterher./mf/eas

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