Aktien Europa Schluss: Anleger bleiben nervös - Cyberangriffe beenden Erholung


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PARIS/LONDON (dpa-AFX) - Eine zeitweise deutlich Erholung war am Mittwoch am europäischen Aktienmarkt wieder nur eine kurze Erscheinung. Angesichts der geopolitischen Spannungen in Osteuropa konnte der EuroStoxx 50 (EURO STOXX 50) nach einem morgendlichen Spitzenanstieg um 1,7 Prozent keine Gewinne über die Zeit retten. Am Markt hieß es, Anleger seien am Nachmittag von Berichten über Cyberangriffe auf ukrainische Ministerien verunsichert worden.

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Mit den US-Börsen rutschten auch europaweit die Kurse ins Minus: Der EuroStoxx als Leitindex der Eurozone verlor letztlich 0,30 Prozent auf 3973,41 Zähler. Eine Rückkehr über die 4000 Punkte gelang ihm damit einmal mehr nur zeitweise. Der französische CAC 40 gab um 0,10 Prozent auf 6780,67 Zähler nach. Der britische FTSE 100 legte hingegen um 0,05 Prozent auf 7498,18 Punkte zu.

Anfangs hieß es mit Blick auf den Ukraine-Konflikt noch, die größte Panik sei möglicherweise vorüber. Auch war zeitweise Hoffnung auf doch noch diplomatische Lösungen spürbar. Kapitalmarktstratege Jürgen Molnar vom Broker Robomarkets rechnet aber weiter mit schwankungsanfälligen Börsen. Die Unsicherheit über Ausmaß und Dauer des Konflikts bleibe genauso erhalten wie die Spekulationen über die wirtschaftlichen Folgen der Sanktionen./tih/he

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