Aktien Europa Schluss: Börsen leiden unter Angst vor Energiekrieg


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PARIS/LONDON/ZÜRICH (dpa-AFX) - Europas Börsen sind am Donnerstag wegen der jüngsten Entwicklungen im Nahen Osten stark unter Druck geraten. Angriffe des Irans auf die Flüssiggasanlagen in Katar und die Androhung von Vergeltung durch US-Präsident Donald Trump verstärkten die Sorgen, dass ein Energiekrieg entsteht. Wieder angezogene Öl- und Gaspreise hielten die Inflations- und Konjunkturangst der Anleger hoch.

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Der Leitindex der Eurozone EuroStoxx (EuroStoxx 50) schloss 2,14 Prozent tiefer bei 5.613,83 Punkten. Den starken Verlusten schlossen sich auch wichtige Länderindizes außerhalb der Eurozone an: Der Schweizer SMI sank um 2,40 Prozent auf 12.459,54 Punkte und der britische FTSE 100 verlor 2,35 Prozent auf 10.063,50 Zähler.

Die Europäische Zentralbank (EZB), die die Leitzinsen erwartungsgemäß unverändert beließ, betonte angesichts des Iran-Krieges die Gefahr eines Preisschubs in der Eurozone. "Die hohe Unsicherheit hierüber rechtfertigt die vorerst noch abwartende Haltung der EZB", schrieb der Analyst Christian Lips von der NordLB. Die negativen Erfahrungen aus dem Jahr 2022 sprächen für hohe Wachsamkeit und ein eher frühes, dafür aber maßvolles Gegensteuern./tih/jha/

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