Aktien Frankfurt: Anleger am 'Black Friday' noch zögerlich


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FRANKFURT (dpa-AFX) - Die Anleger am deutschen Aktienmarkt haben sich am Freitag bislang zögerlich verhalten. Der Dax (DAX 30) entfernte sich etwas weiter von seinem Jahreshoch aus der Vorwoche, dämmte allerdings sein Minus aus dem frühen Handel gegen Mittag auf nur noch 0,17 Prozent auf 13 222,69 Punkte ein. Für den Monat November zeichnet sich damit ein Plus von 2,8 Prozent ab. Es wäre der dritte Gewinnmonat in Folge für den Dax.

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Auch der Dezember sei generell ein guter Börsenmonat, jedoch sei aufgrund der politischen Unsicherheiten ein erfolgreiches Ende eines bislang sehr starken Börsenjahres bei weitem nicht garantiert, schrieb Analyst Milan Cutkovic vom Broker AxiTrader in einem Kommentar.

An diesem Freitag fehlten wegen des "Thanksgiving"-Feiertages am Vortag zunächst die Impulse von der Wall Street. Auch zum Wochenabschluss findet am "Black Friday" nur ein verkürzter Handel in New York statt. Der Brückentag nach dem "Thanksgiving" ist ein vorweihnachtliches Shopping-Großereignis in den USA. Der deutsche Einzelhandel verzeichnete derweil im Oktober deutlich geringere Umsätze als erwartet.

Der MDAX der mittelgroßen Börsentitel notierte prozentual unverändert auf 27 505,05 Zählern. Auch der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 (EURO STOXX 50) zeigte zuletzt keine Veränderung zum Vortagesschluss. Mit Geschäftszahlen und einer Anhebung der Jahresprognose rückte am deutschen Markt der Versorger Eon (EON SE) in den Blick. Die Integration von Innogy (innogy SE) laufe nach Plan, hieß es. Für 2019 will der Dax-Konzern die Dividende erhöhen. Die Eon-Anteile gewannen an der Dax-Spitze 1,4 Prozent. Schlusslicht im Dax waren die Aktien von HeidelbergCement mit minus 1,4 Prozent.

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Carl Zeiss Meditec (Carl Zeiss Meditec) verteuerten sich als bester MDax-Wert um 3,5 Prozent. Mainfirst hatte das Kursziel für den Medizintechniker deutlich von 95 auf 120 Euro erhöht. Die Weichen für ein starkes Jahr 2020 seien gestellt, hieß es. Mit 112,20 Euro waren die Papiere auf ein Rekordhoch geklettert.

Im SDAX ging der Höhenflug der Varta-Aktien (Varta) weiter. Die Anteile des Batterieherstellers erreichten mit 115,60 Euro weiteres Rekordhoch und sind in diesem Jahr mit einem Gewinn von bislang gut 360 Prozent der unangefochtene Spitzenreiter in dem Nebenwerte-Index. Für weiteren Schub sorgte vor dem Wochenende eine Studie der Commerzbank, in der Analyst Stephan Klepp sein Kursziel für die Papiere nach eingehender Analyse von Marktdaten zu Bluetooth-Kopfhörern von 120 auf 135 Euro anhob.

Für die Papiere des Kabelnetzbetreibers Tele Columbus ging es nach Vorlage von Zahlen um mehr als 10 Prozent nach oben. Analyst Andrew Lee von Goldman Sachs betonte die Aussicht auf ein weitgehend stabiles operatives Ergebnis im Gesamtjahr. Das bereinigte operative Ergebnis sei stark ausgefallen und auch der Umsatzmix sei besser als erwartet gewesen, schrieb Analyst Akhil Dattani von JPMorgan./ajx/jha/

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--- Von Achim Jüngling, dpa-AFX ---

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