Aktien Frankfurt Ausblick: Erholung vom schwachen Vortag - Blicke auf der Fed


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FRANKFURT (dpa-AFX) - Auf den scharfen Rücksetzer am deutschen Aktienmarkt dürfte am Mittwoch eine Stabilisierung auf niedrigerem Niveau folgen. Am Tag des mit Spannung erwarteten US-Zinsentscheids signalisierte der X-Dax (DAX 30) als Indikator für den deutschen Leitindex am Morgen eine Erholung um 0,19 Prozent auf 12 170 Punkte. Der EuroStoxx 50 (EURO STOXX 50) als Leitindex der Eurozone wurde ebenfalls im Plus erwartet.

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Der Dax war am Vortag unter anderem wegen einiger enttäuschender Unternehmensberichte und nach schwachen Konjunkturdaten auf den tiefsten Stand seit Mitte Juni abgesackt. Zudem hatten sich bei den Handelsgesprächen zwischen den USA und China zunächst keine Fortschritte abgezeichnet.

Die Blicke der Investoren richten sich nun auf die US-Notenbank Fed. Am Abend gilt eine erste Zinssenkung seit zehn Jahren unter Beobachtern als so gut wie sicher. Die Aussicht darauf galt in den vergangenen Wochen als entscheidender Kurstreiber für die Rekordrally an den US-Börsen.

Es gibt neuerdings aber auch durchaus skeptische Stimmen am Markt: Die heftigen Kursverluste am Vortag zeigten eindrucksvoll, "dass ein von Hoffnungen getriebener Aktienmarkt am Ende bei allen geldpolitischen Versprechen immer noch auf die nackten Daten zu Umsätzen und Gewinnen der Unternehmen reagiert", argumentierte Analyst Jochen Stanzl von CMC Markets. Und die hätten in den vergangenen Wochen "in Serie ein enttäuschendes Bild abgegeben".

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Die Berichtssaison der Unternehmen sorgt am Mittwoch weiter für Schlagzeilen. Ein vorbörslicher Gewinner waren im MDAX die Airbus-Aktien (Airbus SE (ex EADS)) mit einem Anstieg um 2 Prozent. Der reißende Absatz seiner A320neo-Mittelstreckenjets bescherte dem Luftfahrt- und Rüstungskonzern im zweiten Quartal kräftige Sprünge bei Umsatz und Gewinn.

Gewinne konnte auch RIB Software (RIB Software SE) verbuchen, auf der Plattform Tradegate ging es hier nach angehobenen Jahreszielen um 1 Prozent nach oben. Händler lobten das über dem Marktkonsens liegende Umsatzziel. Allerdings waren Indikationen für die Aktie zuvor noch höher. Kritisch hinterfragt wurde nach gutem Lauf der Aktie die Margenentwicklung, weil der Gewinn mit dem Umsatz nicht ganz Schritt halten könne.

Zahlen gab es ansonsten noch vom Lichtspezialisten OSRAM und dem Stahlhändler Klöckner & Co (KlöcknerCo (KlöCo)). Beide Aktien waren vorbörslich jedoch nicht sonderlich auffällig. Puma (PUMA SE) dagegen kletterten nach einer erhöhten Umsatzprognose für das Gesamtjahr hoch. Die Aktie zog im vorbörslichen Handel um fast 3 Prozent an.

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Im Dax fielen Eon (EON SE) vorbörslich um 1,3 Prozent. JPMorgan hatte die Aktie auf "Underweight" abgestuft und das Ziel auf 8,30 Euro gesenkt. Laut Analyst Christopher Laybutt rücken bei dem Versorger mittlerweile die zunehmenden Bilanzrisiken der geplanten Innogy (innogy SE)-Übernahme in den Vordergrund./tih/mis

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