Aktien Frankfurt: Dax nach Vortagesrücksetzer stabil - Warten auf US-Jobdaten


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FRANKFURT (dpa-AFX) - Eher vorsichtig haben die Anleger am deutschen Aktienmarkt am Freitag vor dem US-Arbeitsmarktbericht agiert. Nach den Gewinnmitnahmen am Vortag im Zuge des jüngsten Kurssturzes in New York notierte der Dax (DAX 30) gegen Mittag mit plus 0,16 Prozent auf 13 078,15 Punkten. Auf Wochensicht steht der deutsche Leitindex aktuell moderat im Plus.

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Die erste Verkaufswelle kurz nach der Handelseröffnung mit Dax-Kursen bis auf 12 915 Punkten sei abgeklungen und nun wagten die Marktteilnehmer wieder erste zaghafte Annäherungsversuche an die 13 100 Punkte, kommentierte Comdirect-Marktexperte Andreas Lipkow den Verlauf. "Dieses vorsichtige Vortasten kann aber schnell ein Ende finden, wenn die US-Jobdaten am Nachmittag nicht den Erwartungen der Investoren entsprechen."

Deutlicher als der Dax bewegte sich am Freitag der MDAX der mittelgroßen Werte nach oben mit 1,13 Prozent auf 27 530,61 Punkten. Der EuroStoxx 50 (EURO STOXX 50) als Leitindex der Eurozone rückte um 0,3 Prozent vor.

Unter den Einzelwerten stehen im Dax Vonovia (Vonovia SE (ex Deutsche Annington)) nach einer Kapitalerhöhung im Fokus. Der Wohnungskonzern will mit den Erlösen im vierten Quartal fällige Schulden ablösen sowie neue Investitionen tätigen. Die Papiere gaben um rund vier Prozent nach. Am Vortag hatten sie im frühen Handel noch ein Rekordhoch erreicht.

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Im europäischen Bankensektor gab es angesichts einer sich anbahnenden Fusion der spanischen Institute BANKIA und CAIXABANK deutliche Gewinne. Im Dax waren Deutsche Bank mit plus 3,8 Prozent weit vorne. Commerzbank legten im MDax um fast sieben Prozent zu.

Die Titel des Kunststoffkonzerns Covestro gewannen vier Prozent und waren wie schon am Vortag an der Dax-Spitzte. Treiber sind hier eine Kaufempfehlung der Commerzbank sowie der Verbleib im Dax. Wie die Deutsche Börse am Donnerstagabend mitgeteilt hatte, wird es im September keine Änderungen in der ersten deutschen Börsenliga geben.

Belastet von einer Verkaufsempfehlung von Metzler sackten die Hypoport (Hypoport SE)-Anteile im SDax um mehr als sechseinhalb Prozent ab. Die guten Wachstumsaussichten des Finanzdienstleisters seien bereits mehr als adäquat eingepreist, hieß es./ajx/stk

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--- Von Achim Jüngling, dpa-AFX ---

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