Aktien Frankfurt: Schwung der Erholung erlahmt


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FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Dax (DAX 30) hat am Montag nur leicht zugelegt. Ein nachhaltiger Sprung über die Marke von 10 700 Punkten gelang bislang nicht. Zweimal kletterte der Leitindex kurz darüber, ehe er sich etwas darunter einpendelte. Zuletzt notierte der Dax mit plus 0,26 Prozent auf 10 653,26 Punkten. In der Vorwoche war das Barometer im Zuge einer Erholung bis auf 10 820 Punkte gestiegen, dann schwanden die Auftriebskräfte.

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Für den MDAX der mittelgroßen Werte ging es am Montag um 0,59 Prozent auf 22 487,58 Punkte hoch. Der EuroStoxx 50 (EURO STOXX 50) als Leitindex der Eurozone gewann 0,14 Prozent.

In Deutschland sind erstmals etwas breitere Lockerungen der Corona-Restriktionen in Kraft getreten, womit laut dem charttechnischen Analysten Marcel Mußler nun ein neues Stadium der Krise beginne, das nicht ohne Risiko sei. Ob und welche Auswirkungen das auf die Zahl der Neuinfektionen haben werde, sei derzeit nicht zu sagen. Bisher hätten sich die Aktienmärkte auf die Lockerungen gefreut, doch inwiefern sie jetzt auch diese Risiken berücksichtigten, bleibe abzuwarten, schrieb er in seinem täglichen Börsenbrief.

Bevor hierzulande die Berichtssaison mit Zahlen des Softwarekonzerns SAP (SAP SE) so richtig am Dienstag losgeht, ist es unternehmensseitig zum Wochenauftakt noch recht ruhig. SAP-Aktien gaben am Montag gegen Mittag um 0,4 Prozent nach.

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Aktien aus dem Gesundheits- und Versicherungssektor waren europaweit führend. Munich Re (Münchener Rückversicherungs-Gesellschaft) gewannen im Dax gut zweieinhalb Prozent, Allianz SE (Allianz) verteuerten sich um zwei Prozent. Fresenius SE (Fresenius SECo) und FMC (Fresenius Medical Care) legten in prozentual ähnlicher Größenordnung zu.

Starke Auftragszahlen von Philips beflügelten insbesondere Aktien aus der Medizintechnikbranche. Im MDAX legten Siemens Healthineers um fast vier Prozent sowie im SDAX Drägerwerk um fast viereinhalb Prozent zu.

Der Autobauer Daimler fährt nach dem Produktionsstillstand wegen der Corona-Pandemie seine Werke wieder hoch. Die Papiere notierten zuletzt eineinhalb Prozent schwächer.

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Dem Elektronikhändler Ceconomy (Ceconomy St) brockte die Schließung einer Vielzahl von Läden im Zuge der Pandemie im zweiten Geschäftsquartal einen Verlust ein. Mit Einsparungen will das Unternehmen gegensteuern. Eine bei der staatlichen Förderbank KfW beantragte Kreditlinie soll die Liquidität sichern. Am Montag ging es für Ceconomy im SDax teils deutlich runter, zuletzt aber nur noch um 0,2 Prozent. Die Commerzbank hatte die Papiere zudem auf "Reduce" abgestuft.

Die Erholungsrally der Aktien von Hypoport (Hypoport SE) nahm mit einem Plus von gut 9 Prozent auf 353 Euro Fahrt auf. Die Papiere des Finanzdienstleisters steuern damit weiter auf ihr Vorkrisen-Rekordniveau von 386,50 Euro zu./ajx/jha/

--- Von Achim Jüngling, dpa-AFX ---

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