Aktien Frankfurt: Sorge um Inflation und Zinsen hält Anleger in Schach


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FRANKFURT (dpa-AFX) - Vor den geldpolitischen Entscheidungen der Europäischen Zentralbank (EZB) herrscht am deutschen Aktienmarkt am Donnerstag Zurückhaltung. Nach der Stagnation des Dax am Vortag gab der Leitindex in den ersten Handelsminuten um 0,15 Prozent auf 15 590 Punkte leicht nach.

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Die EZB gerät zunehmend unter Druck, auf die hohe Inflation zu reagieren. Entgegen vielen Erwartungen hat sich die Teuerung im Währungsraum zu Jahresanfang nicht abgeschwächt, sondern weiter beschleunigt. Zwar dürfte sich an den rekordniedrigen Leitzinsen nichts ändern. Analysten halten es allerdings für möglich, dass die EZB angesichts der hohen Inflation ihre Wortwahl ändert. Einige Marktbeobachter schließen nicht mehr aus, dass die EZB schon früher als 2023 mit Zinserhöhungen beginnt.

Der MDAX der mittelgroßen Titel sank um 0,21 Prozent auf 33 966 Zähler. Der EuroStoxx 50 (EURO STOXX 50) als Leitindex für die Eurozone verlor ein Drittelprozent./bek/stk

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