Heute im Fokus

KI-Aktien unter Druck: DAX schließt im Minus -- US-Börsen tiefer -- TKMS erhält NATO-Rekordauftrag -- Samsung, Sandisk, Micron, Microsoft, Telekom, Siemens Energy, Vertex, Rivian, AMD, SpaceX im Fokus

aktualisiert 07.07.26 22:04 Uhr

Aktien von Rheinmetall und Lockheed Martin im Blick - USA und Europa schließen Rüstungskooperationen. UKA bestellt 100 Windturbinen bei Nordex. RBC sieht Robotaxi-Geschäft bei Tesla als größten Trumpf. Analyst sieht weiteres Potenzial für Knorr Bremse-Aktie und passt Kursziel an. ASML, AIXTRON & Co. - Chipwerte setzen Talfahrt fort.

Marktentwicklung


Der deutsche Aktienmarkt zeigte sich am Dienstag tiefrot.

Der DAX vergrößerte seinen anfänglich noch überschaubaren Verlust im weiteren Handelsverlauf deutlich und ging letztlich 1,37 Prozent schwächer bei 25.465,25 Punkten in den Feierabend.
Der TecDAX drehte nach einer positiven Eröffnung umgehend ins Minus und gab dann kräftig nach. Letztlich beendete er den Handelstag 2,0 Prozent tiefer bei 3.833 Zählern.

Nach dem jüngsten starken Höhenflug verlor der DAX am Dienstag an Boden. Die Schwäche von Aktien mit Bezug zu Künstlicher Intelligenz (KI) hat ihn dabei ausgebremst. Erst am Montag hatte der Leitindex mit 25.900 Punkten ein neues Rekordhoch markiert, nachdem bereits am Donnerstag zuvor der bisherige Sechsmonatshöchststand überboten worden war.

Charttechniker Christoph Geyer hatte schon am Wochenende vor einem überkauften Markt gewarnt und einen Rücksetzer für wahrscheinlich gehalten. Zusätzlichen Gegenwind lieferte die deutliche Schwäche der KI-Werte in Asien: Der südkoreanische KOSPI brach ein, und auch Samsung gaben trotz starker Quartalseckdaten spürbar nach. Laut dpa-AFX seien die Zahlen zwar "auf den ersten Blick hervorragend" gewesen, doch die Samsung-Aktie sei bereits so hoch bewertet gewesen, dass sie "priced for perfection" war und der Markt damit seinen ersten KI-Stresstest nicht bestanden habe.

Insgesamt verschiebe sich laut Marktbeobachter Stephen Innes der Fokus der Anleger: Entscheidend sei nun nicht mehr die aktuell starke KI-Nachfrage, sondern ob das Wachstumstempo hoch genug bleibe, um die bereits ambitionierten Bewertungen weiterhin zu rechtfertigen.

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