DAX setzt Rekordjagd fort -- Mega-Deal perfekt: Continental verkauft ContiTech -- SK hynix, Allianz, Infineon, Rheinmetall, NVIDIA, Novo Nordisk, DroneShield, BASF im Fokus
TKMS erzielt anscheinend U-Boot-Deal zum Nato-Gipfel. Microsoft: Milliardenumsätze in Deutschland - doch die meisten EU-Steuern zahlt der Konzern anderswo. Mercedes-Benz-Aktie mit 25 Prozent Verlust seit Jahresbeginn. SAP & Co.: KI-Schwäche hilft Softwarewerten. easyJet stimmt Übernahmeangebot zu. Porsche streicht offenbar tausende Stellen.
Marktentwicklung
Der deutsche Aktienmarkt kann seine Gewinne der Vorwoche am Montag zunächst halten.
Zur Startglocke notierte der DAX 0,13 Prozent fester bei 25.811,90 Punkten und legte noch etwas zu. Dabei erreichte das Barometer zwischenzeitlich ein neues Allzeithoch bei 25.900,10 Zählern. Gegen Mittag fällt der Leitindex an die Nulllinie zurück.
Auch der TecDAX zeigte sich zum Auftakt ohne klare Richtung bei 3.899,23 Einheiten (-0,01%) und legte im Anschluss moderat zu. Auch hier folgt gegen Mittag ein Rücksetzer an die Nulllinie.
Der DAX startet nach seinen jüngsten Rekorden etwas fester in die neue Woche. Nachdem der Index am Donnerstag sein fast halbjähriges Hoch übertroffen hatte, markierte er am Freitag mit 25.826,78 Punkten einen weiteren Höchststand. Charttechniker Christoph Geyer stuft den Markt inzwischen als überkauft ein und rechnet daher zunächst mit einer Konsolidierung.
Marktanalyst Jochen Stanzl von der Consorsbank verweist auf die zuletzt "relativ schwachen Umsätze", denn sie setzten ein Fragezeichen hinter der Nachhaltigkeit des DAX-Ausbruchs.
Die zuletzt schwächelnden KI-Werte, die besonders im US-Halbleiterindex SOX und im koreanischen KOSPI nach den vorherigen starken Kursanstiegen unter Druck gerieten, bewertet JPMorgan-Stratege Mislav Matejka dagegen gelassen. Er erwartet, dass Anleger den Rückgang eher als Einstiegsgelegenheit nutzen werden. Seiner Einschätzung nach ist der Halbleiterzyklus noch längst nicht am Ende, da nennenswerte neue Kapazitäten wohl erst ab 2028 verfügbar sein dürften. Insgesamt sieht Matejka die kommende Berichtssaison als stützenden Faktor für die Aktienmärkte.
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Die europäischen Aktienmärkte präsentieren sich am Montag ohne klare Richtung.
Der EURO STOXX 50 ging mit einem Abschlag von 0,11 Prozent auf 6.405,54 Punkte in den ersten Handelstag der Woche und fällt im Anschluss moderat in die Verlustzone.
Aus Asien kommen keine einheitlichen Signale, größere marktbewegende Ereignisse zeichnen sich derzeit nicht ab. Als positiv wird gewertet, dass sich die Kursgewinne zunehmend auf mehr Branchen verteilen und nicht mehr nur von einzelnen KI-Werten getragen werden.
Die zuletzt bessere Entwicklung in den Bereichen Gesundheit, Industrie und Finanzen reicht nach Einschätzung von Stephen Innes, Marktstratege bei SPI Asset Management, allerdings noch nicht aus, um von einer echten Rotation zu sprechen. Laut Dow Jones Newswires führte Innes dazu aus: "Eine echte Rotation ist, wenn Kapital von einem Teil des Marktes in einen anderen fließt, ohne die Möbel zu verrücken. Was wir letzte Woche sahen, fühlte sich eher so an, als ob alle gleichzeitig einen überfüllten Raum verlassen und hoffen, dass der Flur breit genug ist."
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Die Wall Street zeigte sich vor dem langen Wochenende mit ungleicher Tendenz. Am Freitag ruhte der US-Handel.
So stand am Donnerstag zur Startglocke für den Dow Jones Industrial ein Plus an der Kurstafel. Anschließend ging es weiter nach oben. Er markierte dabei ein neues Rekordhoch. Letztlich verabschiedete sich das Börsenbarometer 1,14 Prozent höher bei 52.899,24 Punkten.
Auch der Techwerteindex NASDAQ Composite eröffnete die Sitzung minimal höher, im weiteren Handel fiel er jedoch ins Minus zurück, wo er den Tag 0,8 Prozent schwächer bei 25.832,67 Zählern beendete.
An diesem Freitag fand an der Wall Street kein Handel statt. Der stark beachtete US-Arbeitsmarktbericht sorgte am Donnerstag für spürbaren Auftrieb.
Da die US-Wirtschaft im Juni nur etwa halb so viele neue Jobs schuf wie vorab prognostiziert, dürfte dies laut Einschätzung der Landesbank Helaba die zuletzt gewachsene Sorge vor einer weiteren Leitzinserhöhung abschwächen. Das käme den Aktienmärkten zugute, da steigende Zinsen Aktien im Vergleich zu festverzinslichen Papieren wie Anleihen weniger attraktiv machen.
Normalerweise wird der monatliche Arbeitsmarktbericht am ersten Freitag des Folgemonats veröffentlicht. Da der Nationalfeiertag am 4. Juli in diesem Jahr jedoch auf einen Samstag fällt, wird er bereits am Freitag zuvor begangen, weshalb die US-Börsen an diesem Tag geschlossen bleiben.
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An den Börsen in Fernost ging es zum Wochenstart in verschiedene Richtungen.
In Tokio fiel der Nikkei 225 letztlich um marginale 0,01 Prozent auf 69.737,69 Punkte.
Auf dem chinesischen Festland ging es daneben für den Shanghai Composite 0,06 Prozent abwärts auf 4.041,24 Zähler.
Der Hang Seng verbuchte hingegen schließlich Gewinne von 1,14 Prozent auf 23.616,32 Einheiten.
Die asiatischen Aktienmärkte zeigten sich zum Wochenstart am Montag zunächst mit verschiedenen Vorzeichen, nachdem sich die Indizes am vergangenen Freitag erholten. Am Markt wurde auf Gewinnmitnahmen bei einigen zuvor deutlich gestiegenen Halbleiterwerten verwiesen. Gleichzeitig wirkten die weiter fallenden Ölpreise insgesamt unterstützend auf die Kurse. Auch die ruhige Nachrichtenlage aus dem Nahen Osten wurde von den Börsen positiv aufgenommen. Zusätzlichen Rückenwind lieferte der schwächer als erwartet ausgefallene US-Arbeitsmarktbericht für Juni, der die Erwartungen an weitere Zinserhöhungen in den USA dämpfte.
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