Aktien New York Ausblick: Anleger warten auf Fed-Protokoll


Werte in diesem Artikel
Indizes

51,828.62 USD 478.64 USD 0.93 %

NEW YORK (dpa-AFX) - Die Anleger an den US-Börsen warten am Mittwoch zunächst ab. Mit Spannung blicken sie auf das später anstehende Protokoll der jüngsten Zinssitzung der US-Notenbank Fed, in dem Wegweisendes für die künftige Geldpolitik stehen könnte. Zudem steht ein langes Wochenende an: Am Donnerstag pausiert der US-Handel am Feiertag "Thanksgiving". Viele Anleger nutzen dies und den darauffolgenden "Black Friday" für eine verlängerte Auszeit.

Werbung

Eine Stunde vor dem Auftakt wurde der Dow Jones Industrial (Dow Jones 30 Industrial) am Mittwoch vom Broker IG prozentual unverändert auf 34 098 Zähler taxiert. Für den technologielastigen NASDAQ 100 zeichnet sich derweil ein knappes Plus von 0,15 Prozent ab. Keine wesentlichen Impulse gab es zunächst von einigen aktuellen US-Wirtschaftsdaten. Kurz nach dem Handelsstart steht noch das von der Universität Michigan veröffentlichte Verbrauchervertrauen an.

Am Vortag hatte der Dow erstmals seit drei Monaten die Hürde von 34 000 Punkten überwunden. Anleger setzten bei dieser Rally um etwa 19 Prozent seit Mitte Oktober darauf, dass die Fed ihr hohes Straffungstempo auf der nächsten Zinssitzung Mitte Dezember etwas verringern könnte. "Das Risiko für die Märkte besteht darin, dass die Währungshüter vielleicht weniger restriktiv daher kommen als erwartet", sagte ein Marktbeobachter. Dies könne dazu führen, dass die Auswirkungen künftiger Zinserhöhungen wieder neu bewertet werden müssten.

Unternehmensseitig sind die Blicke zur Wochenmitte auf Manchester United gerichtet. Die Aktien des englischen Fußballclubs, die in New York notiert sind, knüpften vorbörslich mit einem weiteren Kurssprung um neun Prozent an ihre Vortagsrally an. Kurz nachdem die Trennung von Superstar Cristiano Ronaldo für Aufsehen gesorgt hatte, wurde nun bekannt, dass die Eigentümerfamilie über einen Verkauf des Clubs nachdenkt. Generell würden alle strategischen Alternativen in Betracht gezogen, hieß es.

Werbung

Um 8,8 Prozent nach unten ging es derweil für Autodesk. Der CAD-Software-Spezialist hatte seine diesjährige Prognose für die in Rechnung gestellten Umsätze (Billings) gesenkt. Analyst Kash Rangan von Goldman Sachs machte Gegenwind bei den Wechselkursen und die Neigung der Kunden zu kurzfristigeren Verträgen dafür verantwortlich. Diesen sei es wohl wichtig, in unsicheren Konjunkturzeiten die Liquidität zu schonen.

Resultate zu verarbeiten gab es am Mittwoch von Deere & Co (DeereCo (John Deere)). Die Papiere legten vorbörslich 3,7 Prozent zu, nachdem der Traktorhersteller im vierten Quartal die Gewinnerwartungen übertroffen hatte.

Der Computerhersteller HP Inc (HP) hatte weniger gute Zahlen vorgelegt, seine Papiere stiegen aber auch um 2,8 Prozent. Er kündigte Stellenstreichungen an, um Kosten zu sparen.

Werbung

Einen Blick wert sind ansonsten noch die Apple-Aktien, die vorbörslich um 0,6 Prozent nachgaben. Bei dem Auftragsfertiger Foxconn ist es im größten iPhone-Werk der Welt wegen der strikten Corona-Maßnahmen in China zu Protesten und Ausschreitungen gekommen./tih/mis

Information


Die Handels- und Depotfunktionen in diesem Broker Cockpit werden für Finanzinstrumente von der Finanzen.net Zero GmbH als vertraglich gebundener Vermittler der DonauCapital Wertpapier GmbH (§ 3 Abs. 2 WpIG) bereitgestellt; bei Kryptowerten werden die Handels- und Depotfunktionen in diesem Broker Cockpit ausschließlich von der DonauCapital Wertpapier GmbH bereitgestellt. Die Finanzen.net GmbH stellt ausschließlich den technischen Rahmen bereit und ist in die Wertpapier- und Kryptodienstleistung nicht einbezogen.