Aktien New York Ausblick: Dow gibt weiter nach - US-chinesische Spannungen


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NEW YORK (dpa-AFX) - Die wieder neu aufgeflammten Spannungen zwischen den USA und China könnten die Wall Street am Freitag weiter ins Minus drücken. Zudem kamen schlechte Nachrichten von Intel. Knapp eine Stunde vor dem Börsenstart taxierte der Broker IG den US-Leitindex Dow Jones Industrial (Dow Jones 30 Industrial) mit minus 0,35 Prozent bei 26 559 Punkten. Bereits am Donnerstag waren Quartalsberichte einiger namhafter Konzerne bei den Anlegern nicht gut angekommen.

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Zuletzt gewannen die geopolitischen Spannungen an den Börsen dies- und jenseits des Atlantiks wieder die Oberhand. Als Reaktion auf die Schließung eines chinesischen Konsulats in Houston hat China seinerseits die USA aufgefordert, ihre diplomatische Vertretung in der südwestchinesischen Stadt Chengdu zu schließen. Die angeordneten Schließungen verschärfen die Spannungen zwischen den beiden größten Volkswirtschaften, die schon wegen Chinas Umgang mit dem Ausbruch des Coronavirus, der Handelspolitik und dem harten chinesischen Vorgehen in Hongkong und in Xinjiang im Streit liegen.

Intel (Intel) hatte am Vorabend nach US-Börsenschluss zwar mit seinen Zahlen zum zweiten Quartal überzeugt, musste aber die Einführung einer neuen Chip-Generation um weitere sechs Monate verschieben. Investoren fürchten nun, dass das Unternehmen gegenüber der Konkurrenz in technologischen Rückstand gerät.

Analysten reagierten zum Teil sehr negativ auf die Nachricht. Die strukturellen Probleme bei Intel seien deutlich erkennbar geworden, schrieb etwa der Experte Stacy Rasgon von Bernstein Research. Auch wenn der Chipriese sage, man wisse, wo das Problem liege, habe es auf der Telefonkonferenz des Unternehmens nicht nach einer baldigen Lösung geklungen. Die Intel-Aktien sackten im vorbörslichen US-Handel um mehr als 14 Prozent ab, wohingegen die Papiere des Wettbewerbers AMD (AMD (Advanced Micro Devices) ) vorbörslich knapp 8 Prozent gewannen.

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Positiv fiel zudem Goldman Sachs auf. Die Investmentbank einigte sich mit Blick auf die Korruptions- und Geldwäscheaffäre beim Staatsfonds 1Malaysia Development Berhad mit dem Land. Vorbörslich standen die Aktien rund ein Prozent im Plus.

Hohe Rückstellungen für Kreditausfälle und mangelnde Ausgaben von Kreditkartenkunden (American Express) hatten derweil den Gewinn von American Express in der Corona-Krise kräftig einbrechen lassen. Die Anteilscheine büßten vorbörslich rund 1 Prozent ein./la/mis

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