Aktien Schweiz etwas fester - Zoll-Unsicherheit hält an


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DOW JONES--Der SMI hat sich am Dienstag mit leichten Gewinnen gezeigt und damit die Vortagesabgaben wieder aufgeholt. Der Markt steht weiter im Zeichen der Zoll-Konflikte. Die zentrale Frage, ob die USA und China ein finales Handelsabkommen erreichen werden, stehe weiterhin aus, hieß es im Handel. Beide Seiten hatten sich am Vortag noch wechselseitig vorgeworfen, bereits getroffene Abmachungen zu unterminieren.

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Wie stark der Handelskonflikt die Konjunkturhoffnungen belastet, belegten neue Prognosen der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD). Diese hat ihre Schätzungen für das Weltwirtschaftswachstum im laufenden und kommenden Jahr erneut etwas gesenkt und dies mit den gestiegenen Handelshemmnissen sowie einer anhaltenden Unsicherheit begründet. Negativ betroffen sind laut OECD vor allem die USA.

Der SMI erhöhte sich um 0,3 Prozent auf 12.240 Punkte. Bei den 20 SMI-Werten standen sich 10 Kursgewinner und 9 -verlierer gegenüber, unverändert schloss die Swisscom-Aktie. Umgesetzt wurden 17,51 (zuvor: 15,31) Millionen Aktien.

Die Schweizer Verbraucherpreise haben sich im Mai im deflationären Bereich befunden, ein Meilenstein, der die Aussicht auf weitere Zinssenkungen der Schweizerischen Nationalbank (SNB) im Laufe dieses Monats erhöht. Die jährliche Inflationsrate betrug minus 0,1 Prozent, wie die Statistikbehörde mitteilte. Von Dow Jones Newswires befragte Volkswirte hatten diesen Wert erwartet. Die Schweiz verzeichnete zuletzt im März 2021 eine Deflation. SNB-Chef Martin Schlegel hatte bereits früher gesagt, dass eine negative Inflation möglich sei, und schloss negative Zinssätze nicht aus. Er sagte jedoch, dass sich die Zentralbank nicht von einzelnen monatlichen Inflationsdaten leiten lassen würde, sondern dass die Preisstabilität ausschlaggebend für die Geldpolitik sei.

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Bei den Einzelwerten verloren Julius Bär 1,5 Prozent. Die Bank enttäuschte nach Einschätzung von Keefe, Bruyette & Woods mit ihrem Strategie-Update. Die von der Bank für den Zeitraum bis 2028 skizzierten Ziele für Netto-Neugelder und die Cost-Income-Ratio seien nicht gerade aufregend, so die Analysten. "Obwohl sich die Aktien in letzter Zeit unterdurchschnittlich entwickelt haben, gibt es nicht genug, um den Konsens nach oben zu bewegen oder die 'Wachstums'-Story zu präsentieren, was uns zunächst enttäuscht", hieß es von den Analysten.

Für die Aktien der UBS ging es dagegen um 5,3 Prozent nach oben. Hier trieb eine Hochstufung auf "Buy" nach "Hold" durch Jefferies.

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/ros/brb

(END) Dow Jones Newswires

June 03, 2025 11:41 ET (15:41 GMT)

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06.07.26 UBS Overweight JP Morgan Chase & Co.
29.06.26 UBS Buy Deutsche Bank AG
25.06.26 UBS Buy Jefferies & Company Inc.
22.06.26 UBS Equal Weight Barclays Capital
18.06.26 UBS Buy Jefferies & Company Inc.