Aktien Schweiz gut behauptet - Novartis-Aktie fällt nach Zahlen
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ZÜRICH (Dow Jones)--Nach den jüngst deutlichen Aufschlägen hat sich der Schweizer Aktienmarkt am Mittwoch wenig verändert gezeigt. Gebremst wurde die Aufwärtsbewegung vom kräftigen Minus der Novartis-Aktie. Der Pharmakonzern hat den Gewinn im abgelaufenen Geschäftsjahr mit Hilfe des milliardenschweren Verkaufs von Roche-Aktien knapp verdreifacht - auf etwas über 24 Milliarden Dollar. Die Dividende soll um 3,3 Prozent auf 3,10 Franken steigen.
Die Aktie war mit einem Minus von 3,1 Prozent dennoch schwächster SMI-Wert. "Die Zahlen liegen im unteren Bereich der Erwartungen", so ein Marktteilnehmer. Enttäuschend sei auch, dass Novartis nichts Konkretes zum Verkauf von Sandoz gesagt habe, sondern sich sogar alle Optionen offen halte. Am Vortag hatte es eine Meldung gegeben, wonach die Finanzinvestoren Blackstone und Carlyle ein Auge auf die Generika-Sparte von Novartis geworfen hätten. Die Sparte könne demnach mit rund 25 Milliarden Dollar bewertet werden. Im Gefolge ging es für die Roche-Aktie um 0,7 Prozent nach unten.
Der SMI schloss kaum verändert bei 12.360 Punkten. Unter den 20 SMI-Werten standen sich 15 Kursgewinner und fünf -verlierer gegenüber. Umgesetzt wurden 47,70 (zuvor: 51,36) Millionen Aktien. Leicht stützend wirkten die Pläne der Schweizer Regierung, ab Mitte Februar alle Corona-Maßnahmen aufzuheben. Bei einem positiven Verlauf der derzeitigen Corona-Welle sollen am 17. Februar möglichst fast alle Beschränkungen fallen.
Die deutlich höher als erwartet ausgefallenen europäischen Verbraucherpreise haben das Thema Inflation wieder stärker in den Fokus gerückt. Hier wird nun mit Spannung auf die Sitzung der Europäischen Zentralbank (EZB) am Donnerstag gewartet. Volkswirte erwarten mehrheitlich, dass die im Dezember getroffenen Beschlüsse zur Gestaltung der Wertpapierkaufprogramme PEPP und APP als auch der Zinsausblick bestätigt werden.
Die Papiere von Julius Bär fielen um 5,7 Prozent. Die Privatbank vermeldete für das vergangene Jahr zwar einen Rekordgewinn, jedoch fiel der zeitgleich angekündigte Aktienrückkauf geringer aus als erhofft und die Betriebsausgaben zugleich höher.
Die Clariant-Aktie stieg um 1,4 Prozent. Der Verkauf der Beteiligung am Gemeinschaftsunternehmen Scientific Design an den Partner Sabic für 130 Millionen Dollar kam bei den Aktionären gut an. Baader sprach von einer attraktiven Bewertung. Auch zeige der Verkauf die versteckten Perlen im Portfolio von Clariant auf, die der Markt nicht ausreichend würdige.
Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com
DJG/ros/flf
(END) Dow Jones Newswires
February 02, 2022 11:45 ET (16:45 GMT)
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| Datum | Rating | Analyst | |
|---|---|---|---|
| 07.07.26 | Novartis Buy | Deutsche Bank AG | |
| 30.06.26 | Novartis Sell | Goldman Sachs Group Inc. | |
| 25.06.26 | Novartis Buy | Deutsche Bank AG | |
| 11.06.26 | Novartis Hold | Jefferies & Company Inc. | |
| 09.06.26 | Novartis Buy | Deutsche Bank AG |
