Aktien Schweiz mit Zinssorgen leichter - Rally bei Credit Suisse


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45.00 EUR 0.15 EUR 0.33 %

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ZÜRICH (Dow Jones)--Starke US-Arbeitsmarktdaten haben am Freitag den schweizerischen Aktienmarkt gedrückt. Mit dem unerwartet kräftigen Stellenaufbau in den USA und einem Anstieg der Stundenlöhne weit über Markterwartungen spielten Anleger wieder die Karte Zinsangst. Denn die Daten setzten ein unmissverständliches Signal an die US-Notenbank, eine anhaltend rigide Geldpolitik zu fahren. Nach einem ersten Schrecken erholte sich die eidgenössische Börse aber wieder. Denn trotz der Daten blieben die meisten Volkswirte der Auffassung, dass die Fed im Dezember das Zinserhöhungstempo verlangsamen werde.

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Der SMI verlor 0,4 Prozent auf 11.198 Punkte. Unter den 20 SMI-Werten standen sich zwölf Kursverlierer und acht -gewinner gegenüber. Umgesetzt wurden 107,17 (zuvor: 86,43) Millionen Aktien. Nach dem jüngsten Abverkauf auf immer neue Allzeittiefs erholten sich Credit Suisse mit Aufschlägen von 9,3 Prozent kräftig. Kurstreiber waren Aussagen von Chairman Axel Lehmann, wonach die Abflüsse aus der Vermögensverwaltung nahezu gestoppt worden seien. Händler sprachen von einer Eindeckungsrally, nachdem der Markt üppige Leerverkaufspositionen bei der Aktie aufgebaut hatte. Dass die Rally bei Credit Suisse keine Sektorgeschichte war, ließ sich an den Branchentiteln ablesen - UBS und Partners Group verloren 0,5 bzw. 3,8 Prozent.

Die Musik spielte ansonsten bei den Nebenwerten: Gleich um rund 65 Prozent reduzierten die Analysten von Baader Helvea ihre Gewinnerwartungen für Polypeptide. Sie reagierten damit auf eine weitere Gewinnwarnung kurz vor dem Jahresende. Es handele sich um einen enormen Schlag für die Rentabilität. Nach dieser Enttäuschung sei es zweifelhaft, ob Anleger an eine umfassende Erholung 2023 glaubten. Die Aktie brach um 35,9 Prozent ein.

Die Erholungsrally bei Zur Rose ging mit plus 12,9 Prozent in eine weitere Runde. Fundamental beflügelte die Aussicht, dass das E-Rezept in Deutschland 2023 kommen soll. Der Vakuumventilanbieter VAT (+1,4 Prozent) hat sich auf dem Kapitalmarkttag neue Mittelfristziele gesetzt, die gut ankamen. Ams-Osram (+1,7%) hat indes den Verkauf Traxon Technologies abgeschlossen.

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Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/flf/cbr

(END) Dow Jones Newswires

December 02, 2022 11:46 ET (16:46 GMT)

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11.05.26 ams-OSRAM Buy Jefferies & Company Inc.
08.05.26 ams-OSRAM Buy UBS AG
08.05.26 ams-OSRAM Neutral JP Morgan Chase & Co.
07.05.26 ams-OSRAM Hold Jefferies & Company Inc.
05.05.26 ams-OSRAM Underweight JP Morgan Chase & Co.