Aktien Schweiz schwach mit erneutem Renditeanstieg


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DOW JONES--Am schweizerischen Aktienmarkt ist es zum Wochenausklang kräftig nach unten gegangen. Die kurze Entspannung an den Anleihemärkten nach der Zinsentscheidung der US-Notenbank war schon wieder beendet. Die Rendite der 10-jährigen US-Titel kletterte wieder auf die Marke von 5 Prozent. Und auch der Ölpreis holte seine Tagesverluste fast vollständig wieder auf. Belastend wirkte hier ein Kreise-Bericht von Bloomberg, laut dem Saudi Aramco mindestens zwei Ölraffineriekunden in Europa mitgeteilt habe, dass ihnen im nächsten Monat kein Rohöl zugeteilt werde, nachdem die wichtigste Pipeline des Königreichs zum Roten Meer angegriffen wurde.

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Belastet wurde das Sentiment auch vom deutlichen Minus der Nestle-Aktie, die um 2,6 Prozent nachgab. Hintergrund war hier die Ankündigung von Zwangsverwaltung für die Tochtergesellschaften in Russland. "Das kann als Vorstufe zur Enteignung gesehen werden", hieß es von einem Händler. Bei Danone sei ähnliches passiert und habe zu einer Milliarden-Abschreibung geführt. Nestle will nun alle notwendigen Schritte vornehmen, seine Rechte zu schützen. Auch die anderen Index-Schwergewichte Novartis (-0,8%) und Roche (-1,2%) zeigten sich mit Abgaben.

Der SMI reduzierte sich um 1,2 Prozent auf 13.787 Punkte und schloss damit auf seinem Tagestief. Bei den 20 SMI-Werten standen sich 11 Kursverlierer und 9 -gewinner gegenüber. Umgesetzt wurden 23,77 (zuvor: 22,47) Millionen Aktien.

Die Aktien aus dem Luxusgüter-Sektor gaben ihre Vortagesgewinne wieder ab. Für die Papiere von Richemont ging es um 1,6 Prozent nach unten und Swatch reduzierten sich um 0,5 Prozent. Luxusgüter-Konzerne sollten sich auf eine anhaltend schwache Nachfrage in China einstellen, so Berenberg. "Wir erwarten, dass die chinesischen Daten auch weiterhin überwiegend enttäuschen werden", hieß es von den Analysten. Dies sei wichtig, da sowohl der Konsens als auch die Unternehmen weiter davon ausgingen, dass der chinesische Verbraucher bis in die 2030er Jahre hinein ein wichtiger Motor des globalen Wachstums sein werde.

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Sandoz gewannen dagegen 1,1 Prozent. Die Zulassung für eine generische Version von Novos Ozempic in Kanada ist für die Sandoz Group zwar positiv, es sei jedoch schwierig einzuschätzen, wie groß der Schub für den Schweizer Generikahersteller sein wird, meinte Harry Sephton von RBC Capital Markets.

Straumann hielten sich mit einem Minus von 0,1 Prozent deutlich besser als der Gesamtmarkt. Berenberg hat die Beobachtung der Aktie mit der Einstufung "Buy" und einem Ziel von 118 Franken wieder aufgenommen.

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/ros/cbr

(END) Dow Jones Newswires

September 18, 2026 11:47 ET (15:47 GMT)

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21.09.26 Nestlé Hold Deutsche Bank AG
18.09.26 Nestlé Buy Jefferies & Company Inc.
18.09.26 Nestlé Neutral JP Morgan Chase & Co.
17.09.26 Nestlé Market-Perform Bernstein Research
16.09.26 Nestlé Market-Perform Bernstein Research

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