Aktien Wien Schluss: ATX gewinnt knapp ein Prozent


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WIEN (dpa-AFX) - Die Wiener Börse hat am Mittwoch fester geschlossen. Der Leitindex ATX gewann zum Sitzungsende 0,95 Prozent auf 6.810,44 Punkte. Marktbeobachter verwiesen auf eine positive internationale Anlegerstimmung. Auch an den europäischen Leitbörsen gab es zur Wochenmitte klare Kurszuwächse zu sehen.

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Am Abend gibt die US-Notenbank die mit Spannung erwartete Zinsentscheidung bekannt. Die Experten von der Helaba rechnen mit einer Erhöhung des Leitzinsbandes um 25 Basispunkte auf 3,75 bis 4,00 Prozent.

Inzwischen sei dies nicht nur mit über 90-prozentiger Wahrscheinlichkeit in den Geldmärkten eingepreist, auch die Mehrzahl der Ökonomen erwartet einen solchen Schritt. Es seien vor allem der zuletzt solide ausgefallene Arbeitsmarktbericht in den USA und die jüngsten US-Inflationszahlen vor dem Hintergrund der auf ein neues Hoch gestiegenen Ölpreise gewesen, die ein Umdenken der Akteure bewirkt hätten, hieß es weiter von den Experten.

Am österreichischen Aktienmarkt gab es wenig Unternehmensnews. OMV-Aktien ermäßigten sich um 0,8 Prozent. Der Öl-, Gas- und Chemiekonzern OMV hat im libyschen Sirte-Becken ein Ölfeld entdeckt und dieses für rentabel erklärt. Das förderbare Volumen wird auf insgesamt 45 Millionen Barrel Öl geschätzt, nach vollständiger Erschließung des Reservoirs sollen täglich bis zu 6.000 Barrel Öl gewonnen werden. Aufgrund der Nähe zu bestehender Infrastruktur könne man rasch mit der Förderung beginnen.

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AT&S (ATS (AT&S))-Papiere legten in einer festen europäischen Technologiebranche um 3,3 Prozent auf 158,2 Euro zu. Zudem haben die Analysten der Erste Group ihr Kursziel für die Aktien des Leiterplattenherstellers markant von 110,60 Euro auf 181 Euro angehoben. Das Anlagevotum wurde gleichzeitig von "Hold" auf "Accumulate" revidiert.

Die schwergewichtigen Banken gingen in verschiedene Richtungen. Während sich Titel der Raiffeisen Bank International (Raiffeisen) um 3,3 Prozent verteuerten und BAWAG 0,3 Prozent gewannen, fielen die Aktien der Erste Group (Erste Group Bank) um 0,3 Prozent.

Fester präsentierten sich die Energieversorger. Die EVN-Anteilsscheine befestigten sich um 2,1 Prozent und die Aktionäre vom Verbund konnten ein Kursplus in Höhe von 2,8 Prozent verbuchen.

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Der teilstaatliche Stromkonzern Verbund hat in Italien einen Solarpark in Betrieb genommen. Die Anlage im norditalienischen Povoletto bei Udine in der Region Friaul-Julisch Venetien verfügt über eine installierte Leistung von sieben Megawatt./ste/spa/APA/men

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