Aktien Wien Schluss: ATX gibt leicht nach


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WIEN (dpa-AFX) - Die Wiener Börse hat den Handel am Dienstag mit Verlusten beendet. Massive Verluste bei Lenzing und schwache Energiewerte hielten den Leitindex ATX mit minus 0,32 Prozent bei 6.334,06 Punkten. Der breiter aufgestellte ATX Prime verlor 0,24 Prozent auf 3.123,90 Zähler. An den europäischen Börsen zeigte sich keine einheitliche Richtung.

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International für etwas Entspannung und fallende Ölpreise sorgt die Lage im Nahen Osten. Nach mehreren Tagen ohne gegenseitige Angriffe zwischen dem Iran und den USA hat sich US-Präsident Donald Trump einmal mehr zuversichtlich über eine mögliche Verhandlungslösung geäußert.

Zudem wartet man auf die Zinsentscheidung der US-Notenbank Fed am Mittwoch. Auf der zweiten Zinssitzung unter dem neuen Vorsitzenden Kevin Warsh wird erneut keine Leitzinsänderung erwartet. Ökonomen rechnen überwiegend damit, dass die US-Notenbanker den Leitzins zum fünften Mal in Folge in der Spanne von 3,50 bis 3,75 Prozent halten werden.

In Österreich sorgt der Faserhersteller Lenzing mit seiner gestrigen Ankündigung von einem Personalabbau von 2.000 Jobs bis Ende 2027 für Gesprächsstoff. Zur Stärkung der Finanzstruktur will Lenzing auch eine Kapitalerhöhung mit Bezugsrechten in Höhe von bis zu 300 Millionen Euro durchziehen. Lenzing gaben zum Handelsschluss 14,1 Prozent ab.

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Auch Palfinger gaben nach Zahlen 9,8 Prozent nach. Der Salzburger Kranhersteller Palfinger hat im zweiten Quartal die Auswirkungen des Iran-Kriegs zu spüren bekommen. Dennoch sank der Konzerngewinn im ersten Halbjahr nur leicht und der Umsatz stieg leicht. "Die Marktunsicherheit hat im zweiten Quartal 2026 spürbar zugenommen und Investitionsentscheidungen in wichtigen Märkten verzögert", so Palfinger-Chef Andreas Klauser.

Weiter im Minus fanden sich auch die Papiere des "ATX-Stars" AT&S (ATS (AT&S)), die weitere Gewinnmitnahmen zu spüren bekamen. AT&S verloren 7,3 Prozent.

Die sinkenden Ölpreise drückten zudem auf die Kurse der Energiewerte. SBO-Aktien verloren 3,9 Prozent, OMV 1,2 Prozent, Verbund ebenfalls 1,2 Prozent und EVN 1,0 Prozent. Damit liefen die Werte im Windschatten des Stoxx Europe 600 Oil&Gas, der mit minus 2,4 Prozent der schwächste Branchenwert in Europa war.

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An der Spitze des ATX standen Aktien von Raiffeisen Bank International (Raiffeisen) (RBI) mit guten plus 3,6 Prozent. Die weiteren schwergewichteten Bankenwerte waren unterschiedlich gelaunt. BAWAG fanden sich mit 0,4 Prozent im Plus, Erste Group (Erste Group Bank) mit 0,6 Prozent im Minus.

Die Aktien des Caterers Do&Co wurden heute ex-Dividende gehandelt und lagen bei minus 1,2 Prozent./moe/spa/APA/jha

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