Aktien Wien Schluss: ATX gibt nach


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WIEN (dpa-AFX) - Die Wiener Börse hat sich am Mittwoch nach den klaren Vortageszuwächsen mit einer schwächeren Tendenz aus dem Handel verabschiedet. Der ATX schloss mit minus 0,71 Prozent auf 6.096,17 Punkten. An den europäischen Leitbörsen ging es ebenfalls klar nach unten. Auch an der Wall Street wurden nach dem jüngsten Rekordkurs Verluste verbucht.

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Der anhaltende Konflikt im Nahen Osten zwischen den USA und dem Iran sorgte international für zurückhaltende Anleger. Militärische Spannungen und gegenseitige Angriffe überschatten die Bemühungen für ein Ende des Iran-Kriegs. Zudem stiegen die Ölpreise wieder klar an und aus den USA kamen neue Zolldrohungen.

Auf Unternehmensebene rückte in Wien voestalpine mit Zahlen in den Fokus. Der Stahlkonzern hat seine Ergebnisse im abgelaufenen Geschäftsjahr deutlich verbessert. Die Analysten der Erste Group schreiben in einer ersten Einschätzung, dass die Resultate für das abgelaufene Jahresviertel über den eigenen und den Markterwartungen ausfielen. Auch die Experten von Barclays bewerteten das Zahlenwerk als stark, der Ausblick wurde als konservativ eingestuft. Die Aktie schloss mit plus 2,3 Prozent.

Die Strabag-Aktie legte um 1,2 Prozent zu. Der Baukonzern modernisiert einen 31 km langen Bahnabschnitt in Polen.

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Die Raiffeisen Bank International (Raiffeisen) (RBI) hat sich im Bieterkampf um die Addiko Bank bereits gut ein Drittel der Anteile gesichert. Der Rivale, die slowenische Nova Ljubljanska Banka (NLB), kann damit seine angestrebte Mindestannahmequote von 75 Prozent rechnerisch nicht mehr erreichen. Die RBI-Titel fielen leicht um 0,10 Prozent.

Bei den Branchenkollegen ging es deutlicher ins Minus. Die Aktionäre der BAWAG mussten ein Minus von 2,7 Prozent verbuchen. Erste Group verbilligten sich um 2,2 Prozent.

Dank höherer Ölpreise gewannen die OMV-Papiere in einem festen Sektor um 1,3 Prozent. Die Anteilsscheine des niederösterreichischen Ölfeldausrüsters SBO zogen zwei Prozent hoch.

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Klar abwärts ging es mit den Aktienkursen der Versicherungskonzerne. Bei der Vienna Insurance Group gab es einen Abschlag von 2,3 Prozent zu sehen. UNIQA gaben 0,9 Prozent nach./ste/spa/APA/jha

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