Aktien Wien Schluss: ATX legt zu


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WIEN (dpa-AFX) - Die Wiener Börse hat am Dienstag mit Gewinnen geschlossen. Im Fokus standen Verbraucherpreise aus der Eurozone und Stimmungsdaten aus den Vereinigten Staaten. Die Verbraucherpreise stiegen stärker als erwartet, während die Stimmungsdaten eine Eintrübung belegten.

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Der ATX ging 0,34 Prozent höher bei 3619,69 Punkten aus dem Handel. Der österreichische Leitindex legte damit im August um knapp vier Prozent zu. Das Plus seit Anfang des Jahres beläuft sich indes auf rund 30 Prozent.

Der marktbreite ATX-Prime stieg am Dienstag um 0,30 Prozent auf 1833,85 Zähler. Sein Zuwachs seit Jahresbeginn bewegte sich in derselben Größenordnung wie derjenige des ATX.

Bei den Unternehmen blieb die Aufmerksamkeit auf die Zahlenvorlagen gerichtet. Der Strabag-Konzern erzielte im ersten Halbjahr 2021 gut 88 Millionen Euro Nettogewinn nach einem Verlust von 0,8 Millionen Euro ein Jahr zuvor. Zudem hob das Unternehmen seinen Ausblick an. Die Aktie des Konzerns gab zwar um 1,91 Prozent nach, allerdings hatte sie am Vortag mehr als vier Prozent hinzugewonnen.

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Dank hoher Immobilien-Aufwertungen hat unterdessen die IMMOFINANZ im ersten Halbjahr einen Konzerngewinn von fast 229 Millionen Euro erzielt nach über 120 Millionen Euro Verlust ein Jahr zuvor. Die Papiere stiegen um 2,67 Prozent.

Unter den Analysten meldeten sich die Experten der Erste Group zum Flughafen Wien zu Wort und kappten ihr Kursziel von 30,5 auf 30 Euro. An ihrem "Hold"-Votum hielten sie allerdings fest. Der Titel des Flughafens schloss mit minus 2,43 Prozent bei 28,10 Euro.

Mit Blick auf weitere Einzelwerte zeigten sich die Versorgerwerte Verbund mit plus 1,26 Prozent und EVN mit plus 2,73 Prozent gut gesucht. Im August legten die Aktien um 19,14 und 10,54 Prozent zu und waren damit auf das Monat gesehen die Titel mit den stärksten Aufschlägen im Prime-Market-Segment.

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Die Aktien des Strabag-Branchenkollegen Palfinger verteuerten sich am Dienstag um 3,10 Prozent und Porr um 1,80 Prozent. Die Anteilsscheine am Baustoffkonzern Wienerberger sackten um mehr als drei Prozent ab./sto/pma/APA/stw

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