Aktien Wien Schluss - ATX legt zu


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WIEN (dpa-AFX) - Die Wiener Börse hat am Montag mit freundlicher Tendenz geschlossen. Der heimische Leitindex ATX stieg gegenüber dem Freitag um 0,5 Prozent und verabschiedete sich mit 3.607,43 Zählern in die Weihnachtspause. Der ATX Prime schloss mit einem Anstieg von 0,57 Prozent bei 1.799,19 Einheiten.

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Die europäischen Leitbörsen zeigten sich hingegen überwiegend etwas schwächer und die US-Aktienmärkte starteten uneinheitlich in den Montagshandel. Das Geschäft knapp vor den Weihnachtsfeiertagen gestaltete sich erwartungsgemäß unspektakulär.

Datenseitig wurde bereits in der Früh bekannt, dass die Preise für nach Deutschland importierte Güter im November deutlicher gestiegen sind als erwartet. Die Einfuhrpreise stiegen im Jahresvergleich um 0,6 Prozent, wie das Statistische Bundesamt mitteilte. Analysten hatten im Schnitt ein Plus von 0,3 Prozent erwartet.

Am Nachmittag richteten sich die Blicke Richtung USA. Dort sind die Aufträge für langlebige Güter im November stärker als erwartet gefallen. Zudem hat sich die Stimmung der Verbraucher in den USA im Dezember unerwartet eingetrübt.

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Am heimischen Markt kletterten die Aktien von Pierer Mobility um weitere 11,5 Prozent nach oben. Am Freitag hatten die Titel bereits einen Kurssprung um 35 Prozent verbuchen können. Das Landesgericht Ried hatte am Freitag die Fortführung der insolventen KTM AG und ihrer Töchter KTM Components GmbH und KTM Forschungs & Entwicklungs GmbH beschlossen. Die Eigenverwaltung im Sanierungsverfahren bleibt erhalten.

Mayr-Melnhof zogen ebenfalls deutlich um 7,2 Prozent an. Der Kartonhersteller will im kommenden Jahr einen Aktienrückkauf starten. Maximal 1.000.000 Aktien bzw. bis zu 5 Prozent des Grundkapitals will das Unternehmen erwerben, heißt es in einer Aussendung. Der Rückkauf muss noch vom Aufsichtsrat genehmigt werden, soll am 3. Januar starten und bis 23. Dezember 2025 andauern.

Bei den Versorgern legten Verbund um 0,9 Prozent zu. EVN gewannen knapp ein Prozent auf 21,30 Euro. Die Analysten der Erste Group haben ihre Empfehlung für die Aktien der EVN von "accumulate" auf "buy" verbessert. Ihr Kursziel für die Titel des Stromerzeugers haben sie zwar gleichzeitig von 34,4 auf 32,1 Euro gesenkt, damit sehen sie aber immer noch ein starkes Anstiegspotenzial.

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Die Bankwerte zeigten sich uneinheitlich. Während Raiffeisen um 0,4 Prozent nachgaben, konnten sich Erste Group um 0,4 Prozent verbessern. BAWAG schlossen mit plus 0,2 Prozent gut behauptet./ger/ste/APA/nas

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