Aktien Wien Schluss: ATX verliert leicht


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WIEN (dpa-AFX) - Die Wiener Börse hat sich am Freitag mit einem leichten Minus ins Wochenende verabschiedet. Der heimische Leitindex ATX verlor zum Sitzungsende 0,16 Prozent auf 5.403,24 Punkte. Der breiter gefasste ATX Prime fiel um 0,15 Prozent auf 2.685,00 Zähler. Das europäische Umfeld zeigte sich hingegen größtenteils im Plus.

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Wichtige Unternehmensnachrichten gab es am heimischen Aktienmarkt zum Wochenausklang nicht. In Brüssel stimmten die EU-Botschafter mehrheitlich für die Unterzeichnung des EU-Mercosur-Handelsabkommens. Die EU ist laut Angaben der EU-Kommission der zweitgrößte Handelspartner des Mercosur.

In der deutschen Industrie mehren sich die Anzeichen für ein Ende der Krise. In den Betrieben des Verarbeitenden Gewerbes ist die Produktion im November dank starker Zuwächse in der Autoindustrie überraschend weiter gestiegen. Im Vormonatsvergleich verzeichnete die Industrieproduktion den dritten Anstieg in Folge und setzt damit ihre vorsichtige Erholung fort.

In den USA zeigte sich die Lage auf dem Arbeitsmarkt Ende des vergangenen Jahres durchwachsen. Während der Anstieg der Beschäftigung schwächer als erwartet ausfiel, ging die Arbeitslosenquote etwas zurück. Der US-Arbeitsmarktbericht ist für die Geldpolitik der US-Notenbank Fed besonders wichtig, die Zinspolitik wiederum kann den Aktienmarkt mitunter deutlich beeinflussen.

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In Wien sorgte das am Vortag bekannt gegebene Aktienrückkaufprogramm der CA Immo für ein Aktien-Plus von 2,7 Prozent. Semperit konnte 2,4 Prozent zulegen, nachdem die Werte des heimischen Gummi- und Kautschukkonzerns am Vortag 3,5 Prozent verloren hatten. Gut gesucht waren auch die Werte von OMV (plus 3,3 Prozent). UBM gewannen 2,8 Prozent hinzu, FACC 2,5 Prozent.

Am unteren Ende befanden sich hingegen Mayr-Melnhof Karton (MMK). Die Werte des heimischen Kartonherstellers gaben um 2,9 Prozent nach. Die Aktien der Strabag büßten 2,5 Prozent ein. Die Finanzwerte zeigten sich größtenteils im Minus. Vienna Insurance Group (VIG) verloren 2,3 Prozent. BAWAG und Uniqa verzeichneten je ein Minus von 1,3 Prozent.

Die Erste Group verkündete am Freitag den Abschluss des milliardenschweren Zukaufs in Polen. Für insgesamt 7 Milliarden Euro erwarb die Bank einen beherrschenden 49-Prozent-Anteil an der Santander Bank Polska und einen 50-Prozent Anteil an der Santander TFI. Es ist eine der größten grenzüberschreitenden Bankentransaktionen in Europa der vergangenen Jahre. Im Zuge eines Rebrandings soll die Bank noch heuer zur "Erste Bank Polska" werden. Die Aktien der Erste Group gaben in Wien um 1,6 Prozent nach.

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Auch in der Energiebranche gab es Verluste. Die Werte von Verbund und EVN verloren jeweils 0,7 Prozent./rst/ste/APA/nas

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