Aktien Wien Schluss: Kleines Plus nach impulsarmem Handel


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WIEN (dpa-AFX) - Die Wiener Börse hat am Mittwoch mit kleinen Gewinnen geschlossen. Der ATX beendete den Handelstag mit einem Plus von 0,48 Prozent bei 2972,85 Punkten. Der breiter gefasste ATX Prime legte 0,55 Prozent auf 1512,67 Zähler zu.

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Auch an anderen Börsen in Europa ging es moderat nach oben. Die Duelle zwischen professionellen Hedgefonds und organisierten Privatanlegern, die zuletzt noch die Märkte verunsichert hatten, gerieten als Unsicherheitsfaktor wieder in den Hintergrund.

Doch während an anderen Börsen auch Unternehmensberichte für Bewegung sorgten, lagen in Wien am Mittwoch kaum Firmennachrichten vor. Die im Tagesverlauf gemeldeten Konjunkturdaten aus Europa sowie der ADP-Arbeitsmarktberichten aus den USA wirkten sich ebenfalls nicht merklich aus.

Die größten Gewinner im prime market waren Rosenbauer (plus 5,71 Prozent), UBM (plus 5,29 Prozent) und EVN (plus 4,86 Prozent). Bei höherem Volumen gesucht waren nach einer Kurszielerhöhung Lenzing und gewannen 2,93 Prozent. Die Analysten der Deutschen Bank haben ihr Kursziel für die Aktien des Faserherstellers von 94 auf 145 Euro erhöht und empfehlen die Aktie mit "buy".

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Andritz erstarkten nach Meldung eines Großauftrags nur leicht um 0,41 Prozent. Der steirische Anlagenbauer liefert die weltweit größte Druckzerfaserungsanlage samt Hackschnitzelwäsche nach China. Das Unternehmen hat von Guangxi Chongzuo Lelin Forestry Development Co. Ltd. den Auftrag für die Produktionslinie der Anlage in der chinesischen Provinz Guangxi erhalten. Über die Auftragshöhe wurden am Mittwoch keine Angaben gemacht.

Die beiden größten Verlierer waren die Luftfahrtwerte Flughafen Wien (minus 1,20 Prozent) und FACC (minus 1,40 Prozent). Raiffeisen Bank International (RBI) fielen im Vorfeld der Quartalszahlen um 0,72 Prozent. Die Großbank dürfte im abgelaufenen vierten Geschäftsquartal 2020 einen massiven Gewinnrückgang um fast ein Drittel verzeichnet haben. Dies zeigen der APA vorliegende Analystenschätzungen von Erste Group, Deutsche Bank sowie von Wood & Company./mik/dkm/APA/fba

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