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SpaceX-Alternativen: Diese sechs Aktien machen sich in Weltraum- und Militärtechnologie einen Namen


SpaceX-Alternativen: Diese sechs Aktien machen sich in Weltraum- und Militärtechnologie einen Namen

Beim Thema Weltraum dreht sich in der Öffentlichkeit aktuell alles um SpaceX, dabei sind diese sechs Aktien der Weltraum- und Militärtechnologie ebenso einen Blick wert.

Werte in diesem Artikel

• SpaceX bestimmt Nachrichten rund um Weltraumaktien
• Experte nennt unterschiedliche Alternativen
• Bereiche Weltraum und Verteidigung im Fokus

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Der Weltraumkonzern SpaceX ging vor wenigen Wochen erfolgreich an die US-Börse. Es war der bis dato größte Börsengang der Geschichte und schon mit dem Erstkurs schaffte es der Musk-Konzern, in die Riege der Billionen-Unternehmen aufzusteigen.

Beim Thema Weltraum dominiert SpaceX daher derzeit die Schlagzeilen, besonders im Zusammenhang mit seinen ambitionierten KI-Plänen. Hier feierten Aktionäre erst wenige Tage nach dem IPO die milliardenschwere Übernahme des KI-Spezialisten Cursor. Der Zukauf soll das Unternehmen dabei unterstützen, zu seinen Rivalen im Bereich der KI-Programmierwerkzeuge aufzuschließen.

Laut Drew Cupps von Polen Capital bestehe bei SpaceX "das Konzept, der Reiz darin, dass das Unternehmen alle möglichen technischen Kompetenzen bündeln würde", um Satelliten zur KI-Datenverarbeitung zu bauen und diese "mit seiner unübertroffenen Startkapazität zu kombinieren", wie er gegenüber MarketWatch sagte.

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Ein wichtiger Teil davon ist der satellitengestützte Internetdienst Starlink. Wie aus den IPO-Dokumenten hervorgeht, erwirtschaftete das "Connectivity"-Segment, zu dem Starlink zählt, im ersten Quartal 3,26 Milliarden US-Dollar, was 70 Prozent des konsolidierten Umsatzes von SpaceX in Höhe von 4,69 Milliarden US-Dollar ausmachte. Das Betriebsergebnis von Connectivity belief sich derweil auf 1,19 Milliarden US-Dollar - ein großer Gegensatz zu den 662 Millionen US-Dollar, die SpaceX im ersten Quartal noch an konsolidiertem Betriebsverlust im Weltraumsegment schrieb.

Noch sind für Gespräche über Starlink WLAN-Telefonie oder VoIP nötig, laut Cupps plant SpaceX jedoch "vollwertige Sprachverbindungen" von einem Smartphone zum anderen über Satelliten anzubieten. Auf diese Weise würde das Unternehmen mit landbasierten Telekommunikationsanbietern konkurrieren. Eine Zusammenarbeit mit diesen sei auch unmöglich zu umgehen, da das Starlink-Angebot in großen Gebäuden nur auf diese Weise vervollständigt werden könnte. So geht der Experte davon aus, dass die Telekom-Tochter T-Mobile US hier künftig eine Partnerschaft mit SpaceX eingehen könnte.

AST SpaceMobile-Aktie

Ein ähnliches Modell verfolgt AST SpaceMobile. Das Unternehmen hat mittlerweile sein Netzwerk mit zahlreichen Satelliten gestartet, um damit Kommunikationsdienste von Smartphone zu Smartphone zu ermöglichen. Der Satellitenanbieter unterhält schon jetzt Partnerschaft mit landbasierten Unternehmen wie AT&T und Verizon und könnte sich für Anleger als Option zu SpaceX anbieten.

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Rocket Lab-Aktie

Laut Cupps sei zudem Rocket Lab im Bereich Raumfahrt die offensichtlichste Alternative, da das Unternehmen "insofern am ähnlichsten ist, als es über ausgereifte, bewährte Startkapazitäten verfügt", so der Experte. Allerdings befördere Rocket Lab deutlich kleinere Nutzlasten ins All.

Planet Labs-Aktie

Mit Planet Labs erwähnt der Polen Capital-Experte ein weiteres "rein auf den Weltraum ausgerichtetes Unternehmen", welches sich auf Bildgebungssatelliten spezialisiert hat. Wie Cups meint, verfüge das Unternehmen über die "größte Bildgebungskonstellation" und unterhalte Verträge mit dem US-Verteidigungsministerium sowie auch ausländischen Regierungen. So können mithilfe der Satelliten gepanzerte Fahrzeuge, Satellitenträger und Schiffe verfolgt werden, außerdem bietet das Bildgebungsnetzwerk Wetter- und andere Bildgebungsdienste an, die von landwirtschaftlichen Erzeugern genutzt werden.

Kratos Defense & Security Solutions-Aktie

Neben Firmen mit reinem Weltraumgeschäft nennt Cupps außerdem noch drei Unternehmen, die sich auch noch gleichzeitig in der Rüstungsindustrie einen Namen gemacht haben: Kratos Defense & Security Solutions, nLIGHT und Aerovironment.

Bei Kratos Defense & Security Solutions handelt es sich um einen Drohenhersteller. Daneben stellt das Unternehmen verschiedene Führungs- und Leitsysteme für staatliche Kunden bereit. Zu den Partnern gehört GE Aerospace, gemeinsam entwickeln sie Triebwerke für den Einsatz in kleinen unbemannten Luftfahrzeugen.

Aerovironment-Aktie

Aerovironment und nLIGHT stellen derweil Strahlenwaffen hier, die das Abschießen von Drohnen und Raketen ermöglichen. Aerovironment stellt zudem auch selbst Drohen her, die auch "Loitering Munitions" genannt werden und der Zerstörung feindlicher gepanzerter Fahrzeuge dienen. Zudem baut das Unternehmen noch unterschiedliche Drohenabwehrsysteme.

nLIGHT-Aktie

Laut Cupps sei aus dieser Gruppe nLIGHT am "ehesten ausschließlich auf militärische Zwecke ausgerichtet". Das Hauptprodukt sei ein Hochleistungslaser, der allerdings auch für "die weltraumgestützte Kommunikation eingesetzt" werde. Noch würden die Laser von nLIGHT nicht für Kampfbedingungen eingesetzt, sie seien jedoch bereits auf US-Kampffahrzeugen angebracht, um zu testen, ob sie sich bereits zum Abschuss von Drohnen eignen.

Martina Köhler, Redaktion finanzen.net

Bildquellen: IM_photo / Shutterstock.com, MarcelClemens / Shutterstock.com

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DatumRatingAnalyst
07.07.26 SpaceX Buy Deutsche Bank AG
07.07.26 SpaceX Overweight JP Morgan Chase & Co.
07.07.26 SpaceX Outperform Bernstein Research
07.07.26 SpaceX Outperform RBC Capital Markets
07.07.26 SpaceX Buy Goldman Sachs Group Inc.