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RENK-Aktie trotzt dem Abwärtsstrudel: US-Millionendeal treibt an - Rheinmtall, HENSOLDT und TKMS tiefrot


RENK-Aktie trotzt dem Abwärtsstrudel: US-Millionendeal treibt an - Rheinmtall, HENSOLDT und TKMS tiefrot

Der Rüstungssektor kämpft noch mit dem Kursrutsch nach dem verlorenen Rheinmetall-Großauftrag. Doch RENK setzt sich ab.

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• Analystin bestätigt RENK-Bewertung
• Vertragsabschluss mit dem US-Kriegsministerium
• Rüstungssektor mehrheitlich unter Druck

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RENK legte am Freitag gegen den Sektortrend zu. Die Aktie schloss via XETRA mit einem Plus von 3,22 Prozent bei 42,21 Euro, während andere Rüstungswerte überwiegend weiter unter Druck blieben. So verloren die Papiere von Rheinmetall 0,02 Prozent auf 946,60 Euro, während es für TKMS um 3,39 Prozent auf 77,00 Euro zurückging. HENSOLDT stiegen derweil um 0,87 Prozent auf 64,90 Euro. Auslöser ist ein Vertragsabschluss mit dem US-Kriegsministerium im Wert von 691 Millionen US-Dollar, der am Vorabend bekanntgegeben wurde.

Jefferies sieht Rückenwind für die Auftragsbücher

Wie viel von dem Volumen zeitnah umsatzwirksam verbucht werden kann, ist nach Einschätzung von Jefferies-Analystin Chloe Lemarie noch offen. Das Analysehaus hat die Kaufempfehlung ("Buy") für RENK bestätigt. Laut Lemarie sorgt der jüngste Großauftrag des US-Kriegsministeriums für hydromechanische Getriebe für prall gefüllte Auftragsbücher und liefert der Aktie nach einer schwachen Handelswoche den dringend benötigten Aufwind. Selbst wenn RENK nur einen Teil des Gesamtvolumens verbucht, wäre dies bereits ein Meilenstein für die Auftragsziele des laufenden Quartals.

Rheinmetall ohne Erholung, TKMS gibt weiter nach

Im übrigen Sektor bleibt die Lage angespannt. Rheinmetall zeigt nach einem Einbruch von mehr als einem Fünftel binnen zwei Tagen weiterhin keine Erholungstendenz. Die Aktien von TKMS haben mit den heutigen Verlusten den jüngsten Kursanstieg nahezu vollständig wieder abgegeben.

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Der Kontrast innerhalb des Sektors ist deutlich: Während Rheinmetall und TKMS die Folgen des verlorenen Großauftrags weiter spüren, profitiert RENK von einem eigenständigen Katalysator. Ob das Plus nachhaltig ist, hängt davon ab, wie schnell und in welchem Umfang der US-Vertrag in konkreten Erlösen sichtbar wird.

Anleger dürften die nächsten Unternehmensmeldungen von RENK genau daraufhin prüfen, ob der neue Auftrag erste Spuren in Auftragseingang oder Guidance hinterlässt.

Evelyn Schmal, Benedict Kurschat, Thomas Zoller, Redaktion finanzen.net

Bildquellen: RENK Group AG, Postmodern Studio / Shutterstock.com

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09:01 Rheinmetall Buy Jefferies & Company Inc.
08.07.26 Rheinmetall Outperform Bernstein Research
08.07.26 Rheinmetall Buy Joh. Berenberg, Gossler & Co. KG (Berenberg Bank)
07.07.26 Rheinmetall Buy UBS AG
03.07.26 Rheinmetall Buy Deutsche Bank AG