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APA ots news: FATF-Länderbericht bestätigt Erfolge der FMA bei Geldwäscheprävention im Finanzsektor

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"Substantial"-Bewertung der Geldwäsche-Wächter zeigt: Kurs der

FMA im Kampf gegen illegale Finanzströme wirkt

Wien (APA-ots) - Die österreichische Finanzmarktaufsicht (FMA) sieht ihre

konsequenten

Anstrengungen im Kampf gegen Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung

durch den heute veröffentlichten Länderbericht der Financial Action

Task Force (FATF) eindrucksvoll bestätigt. Der Bericht bescheinigt

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dem heimischen Finanzsektor ein "substantial"-Rating - die

zweithöchste erreichbare Bewertung - und damit das beste Ergebnis in

dem von der FMA beaufsichtigten Bereich für Österreich seit Beginn

der Länderprüfungen. In der aktuell laufenden fünften FATF-Prüfrunde

setzt Österreich damit auch im europäischen Vergleich einen Maßstab.

Die Bekämpfung der Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung und der

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Einsatz für einen sauberen Finanzplatz sind seit über einem Jahrzehnt

zentraler Schwerpunkt der FMA. Der aktuelle FATF-Bericht bestätigt,

dass dieser Fokus Wirkung zeigt: Die Aufsicht ist wirksam,

risikoorientiert und im internationalen Kontext gut positioniert. FMA

und Finanzsektor haben ihre Hausaufgaben gemacht und damit die

Gesamtbewertung Österreichs und die Reputation des Finanzplatzes

maßgeblich positiv beeinflusst.

"Die FATF als weltweit maßgebliche Instanz gegen illegale

Finanzströme bestätigt unseren Kurs: Null-Toleranz gegenüber

Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung und eine konsequente

Sanktionenaufsicht", betont FMA-Vorstand Helmut Ettl. "Wir haben in

den vergangenen Jahren Strukturen, Instrumente und Durchsetzungskraft

gezielt gestärkt. Das ist anspruchsvoll - aber ein schlechtes

Ergebnis wäre für den Finanzplatz ungleich teurer. Der FATF-Befund

zeigt, dass sich unsere Konsequenz und Ausdauer auszahlen."

Klarer Fortschritt

Hatte die letzte FATF-Prüfung 2016 noch klaren

Verbesserungsbedarf aufgezeigt, hat die FMA seither die Prävention

von Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung tiefgreifend

weiterentwickelt: personell verstärkt, analytisch geschärft und in

der Durchsetzung konsequenter. Der Bericht 2026 würdigt diese

Entwicklung. Als wesentlicher Teil davon hat auch der beaufsichtigte

Finanzsektor große Fortschritte gemacht. Institute haben ihre

Compliance-Strukturen gestärkt, professionalisiert und spezialisierte

Kompetenzzentren aufgebaut. Das Risikobewusstsein ist gestiegen,

Verdachtsmeldungen haben zugenommen und besonders risikoreiche

Geschäftsbeziehungen wurden reduziert.

"Ein sauberer Finanzplatz ist kein Selbstzweck, sondern die

Grundlage für Vertrauen und Glaubwürdigkeit unseres

Wirtschaftsstandorts," erklärt FMA-Vorständin Mariana Kühnel. "Die

internationale Bestätigung durch die FATF stärkt die Reputation des

österreichischen Finanzmarkts. Wir werden weiterhin mit aller

Konsequenz daran arbeiten, illegale Finanzströme zu unterbinden - in

enger Kooperation mit unseren europäischen Partnern."

Nationale und internationale Kooperation

Mit dem Übergang der Zuständigkeit für die Sanktionenaufsicht auf

die FMA im Jahr 2026 werden die Prävention von Geldwäsche und

Terrorismusfinanzierung mit der Durchsetzung internationaler

Finanzsanktionen am österreichischen Finanzmarkt eng verzahnt. Diese

Bündelung stärkt die Wirksamkeit der Aufsicht insgesamt und

ermöglicht auch eine effizientere Aufsicht aus einer Hand. Die enge

und bewährte Zusammenarbeit mit der Oesterreichischen Nationalbank (

OeNB) hat dabei einen nahtlosen Übergang sichergestellt.

Der Bericht bestätigt die Bedeutung der institutionellen

Kooperation. Neben der OeNB arbeitet die FMA auch mit dem

Bundesministerium für Finanzen (BMF), der Geldwäschemeldestelle im

Bundeskriminalamt (A-FIU) sowie der Direktion für Staatsschutz und

Nachrichtendienst (DSN) laufend und besonders eng zusammen.

Die gute Bewertung durch die FATF ist für die FMA kein Anlass zur

Selbstzufriedenheit. Der Bericht enthält Empfehlungen zur weiteren

Optimierung, mit deren Umsetzung bereits begonnen wurde - auch mit

Blick auf den europäischen Rahmen und die schrittweise Etablierung

der EU-Behörde zur Bekämpfung der Geldwäsche (AMLA). Anpassungen in

der jährlichen Risikoerhebung, verfeinerte Aufsichtsinstrumente sowie

eine gezielte Prüfplanung sind bereits in der Umsetzung. Ein sauberer

Finanzplatz ist kein Selbstläufer: Weil sich illegale Finanzierungen

ständig weiterentwickeln, müssen sich auch Finanzinstitute und

Aufsicht kontinuierlich weiterentwickeln.

Der Bericht der FATF kann von der Homepage der FATF

heruntergeladen werden.

Rückfragehinweis:

Finanzmarktaufsicht (FMA)

Boris Gröndahl

Telefon: +43 676 8824 9995

E-Mail: boris.groendahl@fma.gv.at

Digitale Pressemappe: http://www.ots.at/pressemappe/694/aom

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OTS0037 2026-04-30/08:44

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