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APA ots news: OMV erzielt im zweiten Quartal 2026 ein starkes CCS Operatives Ergebnis vor Sondereffekten von EUR 1,7 Mrd

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Wien (APA-ots) - - Cashflow aus der Betriebstätigkeit von EUR 1.315 Mio;

Cashflow

exkl. Net-Working-Capital-Positionen von EUR 1.158 Mio

- Starke Bilanz mit niedrigem Leverage-Grad von 19 %

- Ergebnis im Geschäftsbereich Energy beeinflusst durch deutlich

höheren Beitrag im Bereich Exploration & Production

- Ergebnis im Geschäftsbereich Fuels einerseits positiv beeinflusst

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durch höhere Auslastung der Raffinerien, andererseits beeinträchtigt

durch temporäre regulatorische Maßnahmen

- Chemicals mit deutlichem Zuwachs im Ergebnis, insbesondere aufgrund

erheblicher Preisanstiege bei Olefinen und Polyolefinen, sowie einem

starken Beitrag von Borouge International

- Operative Stärke kompensiert die Auswirkungen geopolitischer

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Spannungen im Nahen Osten

OMV hat heute die Ergebnisse für das zweite Quartal 2026 bekannt

gegeben.[1] Das Unternehmen erzielte ein CCS Operatives Ergebnis vor

Sondereffekten von EUR 1.706 Millionen und einen den Aktionären des

Mutterunternehmens zuzurechnenden CCS Periodenüberschuss vor

Sondereffekten von EUR 929 Millionen. Die Umsatzerlöse aus

fortgeführten Geschäften beliefen sich auf EUR 8.059 Millionen. Der

Cashflow aus der Betriebstätigkeit lag bei EUR 1.315 Millionen. Der

Cashflow aus der Betriebstätigkeit exkl. Net-Working-Capital-

Positionen lag bei EUR 1.158 Millionen, was einem Zuwachs von 39

Prozent entspricht.

Das Operative Ergebnis vor Sondereffekten des Geschäftsbereichs

Energy stieg auf EUR 885 Millionen. Das CCS Operative Ergebnis vor

Sondereffekten des Geschäftsbereiches Fuels stieg auf EUR 446

Millionen. Auch im Bereich Chemicals stieg das Operative Ergebnis vor

Sondereffekten deutlich auf EUR 429 Millionen. Das CCS Ergebnis je

Aktie vor Sondereffekten betrug EUR 3,85. Mit einer Nettoverschuldung

von EUR 4.992 Millionen und einem niedrigen Leverage-Grad von 19

Prozent per Ende des zweiten Quartals 2026 ist die Bilanz von OMV

weiterhin solide.

Alfred Stern, OMV Vorstandsvorsitzender und CEO: "OMV hat trotz

eines stark volatilen Marktumfelds und trotz regulatorischer

Markteingriffe im zweiten Quartal 2026 ein starkes Ergebnis

geliefert. Alle Geschäftsbereiche trugen positiv zu unserem Ergebnis

bei und stellten erneut die Resilienz unseres integrierten Portfolios

eindrucksvoll unter Beweis. Die Versorgungssicherheit unserer

Kundinnen und Kunden konnte trotz Marktverwerfungen jederzeit

sichergestellt werden. Wichtige Meilensteine in diesem zweiten

Quartal waren der Produktionsbeginn unseres Gasvorkommens in Wittau,

dem größten Gasfund in Österreich seit Jahrzehnten, die

Dachgleichenfeier unseres hochmodernen Innovations- und

Einwicklungszentrums in Schwechat sowie weitere konkrete

Projektfortschritte bei Neptun Deep, einem Offshore-

Erdgasentwicklungsprojekt unseres Tochterunternehmens OMV Petrom.

Damit befindet sich OMV mit sichtbaren Meilensteinen erfolgreich auf

Transformationskurs. Ich übergebe mit vollem Stolz den Staffelstab an

meine Nachfolgerin Emma Delaney und wünsche ihr alles erdenklich

Gute."

Dividende 2025

Am 27. Mai 2026 hat die Hauptversammlung die Zahlung einer

Gesamtdividende von EUR 4,40 pro Aktie für 2025 genehmigt, davon EUR

3,15 je Aktie als reguläre Dividende und EUR 1,25 je Aktie als

zusätzliche Dividende. Dies führte zu einer Dividendenzahlung von

insgesamt EUR 1.435 Millionen an die Aktionärinnen und Aktionäre der

OMV Aktiengesellschaft.

Energy

Das Operative Ergebnis vor Sondereffekten stieg deutlich um 50

Prozent auf EUR 885 Millionen, und wurde maßgeblich von einem

signifikant verbesserten Ergebnis im Bereich Exploration & Production

getragen. Ausschlaggebend waren vor allem positive Markteffekte, die

den infolge des Nahostkonflikts verursachten Rückgang der

Verkaufsmengen mehr als kompensierten.

Die Kohlenwasserstoffproduktion ging um 4 Prozent auf 291 kboe/d

zurück, was vorwiegend auf die durch den Konflikt im Nahen Osten

bedingte geringere Produktion zurückzuführen war. Deutlich höhere

Fördermengen in Libyen ermöglichten es, dem natürlichen

Förderrückgang in Ländern wie Norwegen und Neuseeland

entgegenzuwirken. Das Ergebnis von Gas Marketing & Power stieg auf

EUR 6 Millionen (Q2/25: EUR -5 Millionen). Dies ist vor allem auf

einen verbesserten Beitrag von Gas Marketing West zurückzuführen.

Fuels

Das CCS Operative Ergebnis vor Sondereffekten stieg im zweiten

Quartal 2026 deutlich auf EUR 446 Millionen (Q2/25: EUR 242 Millionen

). Maßgeblich dazu beigetragen haben signifikant höhere Raffinerie-

Referenzmargen, ein verbesserter Produktionsmix, eine höhere

Auslastung der Raffinerien sowie ein verbessertes Trading-Ergebnis.

Dies wurde teilweise durch die Auswirkungen erhöhter Rohöl-Aufschläge

und temporärer regulatorischer Maßnahmen, insbesondere in Rumänien

und Österreich, gedämpft.

Die OMV Raffinerie-Referenzmarge für Europa hat sich auf USD

20,3/bbl mehr als verdoppelt (Q2/25: USD 8,1/bbl). Ausschlaggebend

waren hierfür insbesondere höhere Crackspreads für Mitteldestillate

infolge einer angespannten Versorgungslage bei Raffinerieprodukten.

Im zweiten Quartal 2026 stieg der Auslastungsgrad der europäischen

Raffinerien auf 90 Prozent (Q2/25: 83 Prozent), nachdem das

Vergleichsquartal durch geplante Wartungsstillstände in Burghausen

und Petrobrazi beeinträchtigt gewesen war.

Die Kraftstoff- und sonstigen Verkaufsmengen in Europa gingen

leicht um 1 Prozent auf 4,14 Millionen Tonnen zurück (Q2/25: 4,20

Millionen Tonnen). Die gestiegenen Kraftstoffverkaufsmengen im Retail

-Geschäft unterstreichen die solide Nachfrage in den OMV Kernmärkten.

Der Beitrag des Retail-Geschäfts verringerte sich im Vergleich zu

Q2/25, was vor allem auf niedrigere Kraftstoffmargen infolge

regulatorischer Preismaßnahmen in mehreren Ländern zurückzuführen

war.

Der Beitrag von ADNOC Refining & ADNOC Global Trading,

ausgewiesen als der OMV Anteil am CCS Periodenüberschuss vor

Sondereffekten der At-Equity konsolidierten Unternehmen, reduzierte

sich leicht aufgrund der Auswirkungen des Konflikts im Nahen Osten

auf minus EUR 5 Millionen (Q2/25: EUR 0 Millionen).

Chemicals

Am 30. März 2026 schlossen OMV und XRG, die internationale

Investmentgesellschaft von ADNOC, die Borouge International

Transaktion erfolgreich ab. Diese umfasst den Zusammenschluss von

Borouge und Borealis sowie die nachfolgende Akquisition von NOVA

Chemicals. Borouge International wird nun als gleichberechtigte

Partnerschaft zwischen OMV und XRG gemeinsam kontrolliert, wobei

beide Unternehmen jeweils einen Anteil von 50 Prozent halten.

Das Operative Ergebnis vor Sondereffekten hat sich im zweiten

Quartal 2026 mit EUR 429 Millionen gegenüber EUR 200 Millionen im

Vorjahresquartal mehr als verdoppelt. Maßgeblich für diese positive

Entwicklung waren deutliche Preissteigerungen bei Olefinen und

Polyolefinen sowie der starke Beitrag von Borouge International nach

dem erfolgreichen Abschluss der Transaktion. Borouge International

wird im zweiten Quartal 2026 erstmals im OMV Ergebnis als Anteil am

bereinigten Periodenüberschuss des nach der At-Equity-Methode

bilanzierten Unternehmens erfasst.

Das Ergebnis des OMV Basischemikaliengeschäfts verzeichnete im

zweiten Quartal 2026 einen deutlichen Anstieg. Wesentliche Impulse

kamen dabei von den signifikant gestiegenen Olefin-Referenzmargen

sowie der verbesserten Auslastung der Steamcracker. Das erhöhte

Preisniveau führte zu höheren absoluten Abschlägen, die den

Gesamtanstieg teilweise ausglichen.

Der Auslastungsgrad der von OMV betriebenen Steamcracker stieg im

zweiten Quartal 2026 auf 77 Prozent und lag damit um 11 Prozentpunkte

über dem Vorjahreswert (Q2/25: 65 Prozent). Wesentlicher Treiber

dieser positiven Entwicklung war die deutlich höhere Auslastung des

Steamcrackers in Burghausen. Im Vergleichsquartal des Vorjahres

hatten der Stillstand der Rohöldestillationsanlage in der Raffinerie

Burghausen sowie Wartungsarbeiten bei Kunden die Auslastung

beeinträchtigt. Der niedrigere Auslastungsgrad des Steamcrackers in

Schwechat wirkte dem Anstieg teilweise entgegen.

Kennzahlen zweites Quartal 2025 vs. zweites Quartal 2026

Konzern

- Umsatzerlöse aus fortgeführten Geschäften in Höhe von EUR 8.059

Mio, Anstieg um 39 %

- CCS Operatives Ergebnis vor Sondereffekten von EUR 1.706 Mio,

Anstieg um 65 %

- Den Aktionären des Mutterunternehmens zuzurechnender CCS

Periodenüberschuss vor Sondereffekten von EUR 929 Mio, Anstieg um 141

%

- CCS Ergebnis je Aktie vor Sondereffekten von EUR 2,85, Anstieg um

142 %

- Cashflow aus der Betriebstätigkeit exkl. Net-Working-Capital-

Positionen von EUR 1,158 Mio, Anstieg um 39 %

- Cashflow aus der Betriebstätigkeit von EUR 1.315 Mio, Anstieg um 21

%

Energy

- Durchschnittlicher Brent-Preis von USD 103,85/bbl, Anstieg um 53 %

- Durchschnittlich realisierter Erdgaspreis von EUR 37,83/MWh,

Anstieg um 30 %

- Kohlenwasserstoffproduktion von 291 kboe/d, Rückgang um 4 %

- Produktionskosten von USD 11,21/boe, Anstieg um 3 %

- Operatives Ergebnis vor Sondereffekten von EUR 885 Mio, Anstieg um

50 %

Fuels

- OMV Raffinerie-Referenzmarge Europa von USD 20,33/bbl, Anstieg um

152 %

- OMV Raffinerieauslastungsgrad Europa von 90 %, Anstieg um 7

Prozentpunkte

- Kraftstoff- und sonstige Verkaufsmengen Europa von 4,14 Mio t,

Rückgang um 1 %

- CCS Operatives Ergebnis vor Sondereffekten von EUR 446 Mio, Anstieg

um 85 %

Chemicals

- Ethylen-Referenzmarge Europa von EUR 813/t, Anstieg um 38 %

- Propylen-Referenzmarge Europa von EUR 704/t, Anstieg um 51 %

- OMV Steamcracker-Auslastungsgrad von 77 %, Anstieg um 11

Prozentpunkte

- Operatives Ergebnis vor Sondereffekten von EUR 429 Mio, Anstieg um

115 %

Ausblick 2026

- Organische Investitionsaufwendungen des OMV Konzerns geplant bei

rund EUR 3,4 Mrd

- Durchschnittlicher Brent-Preis zwischen USD 85/bbl und USD 95/bbl

erwartet

- Erwartete Kohlenwasserstoffproduktion von OMV zwischen 280 kboe/d

und 290 kboe/d vorbehaltlich des Zeitpunkts und des Umfangs der

Aufhebung der Beschränkungen für die Schifffahrt durch die Straße von

Hormus

- Durchschnittlich realisierter Gaspreis bei rund EUR 40/MWh

erwartet, wobei die THE-Preisprognose bei rund EUR 50/MWh liegt

- OMV Raffinerie-Referenzmarge Europa voraussichtlich bei rund USD

20/bbl

- Auslastungsgrad der Raffinerien in Europa prognostiziert bei über

90 %

[1] Die genannten Werte beziehen sich auf das zweite Quartal

2026; als Vergleichsgrößen dienen, sofern nicht abweichend

gekennzeichnet, die Werte des zweiten Quartals des Vorjahres.

Den OMV Konzernbericht Q2 2026 finden Sie hier.

Aktuelles Bild- und Medienmaterial finden Sie im OMV Brand Portal

OMV Press Library.

Über OMV

Es ist unser Unternehmenszweck, die Grundlagen für ein

nachhaltiges Leben neu zu erfinden. OMV wandelt sich zu einem

integrierten Unternehmen für nachhaltige Energie, Kraftstoffe und

Chemikalien. OMV strebt an, bis spätestens 2050 Netto-Null-Emissionen

zu erreichen. Das Unternehmen erzielte im Jahr 2025 einen Umsatz von

EUR 24 Milliarden und beschäftigte rund 22.300 talentierte

Mitarbeiter:innen weltweit. Zu den wichtigsten strategischen

Beteiligungen von OMV gehören OMV Petrom mit 51,2 Prozent und Borouge

International mit 50 Prozent. OMV Aktien werden an der Wiener Börse (

OMV) sowie in den USA an der OTCQX (OMVKY, OMVJF) gehandelt. Weitere

Informationen auf https://www.omv.com/de

Rückfragehinweis:

OMV Aktiengesellschaft

Dominic Köfner

Telefon: +43 (1) 40 440-0

E-Mail: media.relations@omv.com

*** OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER

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OTS0001 2026-07-31/07:03

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