Arbeitsmarkt in Europa wieder stärker unter Druck


NÜRNBERG (dpa-AFX) - Der europäische Arbeitsmarkt gerät immer stärker unter Druck. Im Vergleich zum Dezember sei das European Labour Market Barometer, ein Messinstrument für den Zustand des Arbeitsmarktes in Europa, zu Jahresbeginn um 0,5 Punkte gefallen, teilte das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) am Dienstag in Nürnberg mit. Der Stand von 98,2 Punkten sei der niedrigste seit August 2020. Der Frühindikator wird von einem Europäischen Netzwerk der öffentlichen Arbeitsverwaltungen und vom IAB erarbeitet.

Werbung

"Der europäische Arbeitsmarkt gerät in der Pandemie wieder stärker unter Druck - er wird ihn aber im Großen und Ganzen verkraften", erklärte IAB-Forschungsbereichsleiter Enzo Weber. Angesichts der starken zweiten Corona-Welle werde es in Europa Rückschläge am Arbeitsmarkt geben, dem stehe aber die Perspektive auf nachhaltige Besserung infolge der laufenden Impfungen entgegen. An dem Arbeitsmarktbarometer beteiligen sich die europäischen Länder Belgien, Bulgarien, Dänemark, Deutschland, Island, Liechtenstein, Litauen, Luxemburg, Malta, Österreich, Polen, Portugal, Tschechien und Zypern.

/dm/DP/fba

Information


Die Handels- und Depotfunktionen in diesem Broker Cockpit werden für Finanzinstrumente von der Finanzen.net Zero GmbH als vertraglich gebundener Vermittler der DonauCapital Wertpapier GmbH (§ 3 Abs. 2 WpIG) bereitgestellt; bei Kryptowerten werden die Handels- und Depotfunktionen in diesem Broker Cockpit ausschließlich von der DonauCapital Wertpapier GmbH bereitgestellt. Die Finanzen.net GmbH stellt ausschließlich den technischen Rahmen bereit und ist in die Wertpapier- und Kryptodienstleistung nicht einbezogen.