Auftragsbestand der deutschen Industrie steigt im Januar


FRANKFURT (Dow Jones)--Der Auftragsbestand der deutschen Industrie ist im Januar gestiegen. Verglichen mit dem Vormonat nahm der Auftragsbestand um 0,8 Prozent zu, wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilte. Dabei erhöhten sich die offenen Aufträge aus dem Inland um 0,9 Prozent, der Bestand an Auslandsaufträgen stieg um 0,8 Prozent.

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Im Vergleich zu Februar 2020, dem Monat vor dem Beginn der Einschränkungen durch die Corona-Pandemie in Deutschland, war der Auftragsbestand im Januar saison- und kalenderbereinigt 0,5 Prozent höher.

Die Auftragsreichweite kletterte im Januar auf 6,9 (Dezember: 6,7) Monate. Das ist der höchste Stand seit Beginn der Zeitreihe im Jahr 2015. Selbst wenn die Auftragseingänge abrupt stoppen würden, könnten die Unternehmen des verarbeitenden Gewerbes im Durchschnitt für diese Zeitspanne weiter produzieren.

Besonders gut gefüllt sind die Auftragsbücher bei den Herstellern von Investitionsgütern. Bei ihnen reicht der Auftragsbestand 9,7 Monate. Bei den Produzenten von Vorleistungsgütern liegt die Reichweite nur bei 3,5 Monaten, bei den Herstellern von Konsumgütern nur bei 2,8 Monaten.

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Kontakt zum Autor: konjunktur.de@dowjones.com

DJG/apo/brb

(END) Dow Jones Newswires

March 18, 2021 03:09 ET (07:09 GMT)

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