Auftragsbestand der deutschen Industrie steigt im März weiter


Der Auftragsbestand der deutschen Industrie ist im März den zehnten Monat in Folge gestiegen. Verglichen mit dem Vormonat nahm der Auftragsbestand um 1,5 Prozent zu, wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilte. Dabei erhöhten sich die offenen Aufträge aus dem Inland um 1,9 Prozent, der Bestand an Auslandsaufträgen stieg um 1,2 Prozent.

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Im Vergleich zum Februar 2020, dem Monat vor Beginn der Einschränkungen durch die Corona-Pandemie in Deutschland, war der Auftragsbestand im März saison- und kalenderbereinigt um 8,3 Prozent höher.

Die Reichweite des Auftragsbestands betrug im März wie im Vormonat 7,1 Monate. Selbst wenn die Auftragseingänge abrupt stoppen würden, könnten die Unternehmen des verarbeitenden Gewerbes im Durchschnitt für diese Zeitspanne weiter produzieren.

Besonders gut gefüllt sind die Auftragsbücher bei den Herstellern von Investitionsgütern. Bei ihnen reicht der Auftragsbestand 9,8 Monate. Bei den jenen von Vorleistungsgütern liegt die Reichweite nur bei 3,8 Monaten, bei den Herstellern von Konsumgütern nur bei 3,0 Monaten.

FRANKFURT (Dow Jones)

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